Spielleitung & Helfer
 
Gründung:    23. Juli 2005
12 Rüden
9 Fähen
davon 4 Welpen
TAG | 26. Oktober 1926 . Mittagszeit
WETTER | wolkenbedeckter Himmel . kaum Wind . 8 °C

Seit dem letzten Plot sind über zwei Monate vergangen. Mittlerweile ist der neue Talausgang erkundet und es wurde festgestellt, dass sich in ihm ausnahmsweise keine neuen Spiegelkristalle befinden. Auch das Rätsel des Schädels ist gelöst und konnte einem unbekannten, sehr hässlichen Raubtier zugeordnet werden, das vor vielen Jahrhunderten im Tal heimisch gewesen sein musste und mittlerweile ausgestorben ist.
Zum selben Zeitpunkt verschwand Leikuna und trotz gründlicher Suche fand niemand mehr ein Lebenszeichen von ihr. Im Spätsommer verließ außerdem Farai das Rudel, um allein auf Wanderschaft zu gehen.
Zurzeit lagert das Rudel auf der Lichtung um die Senke, in der sich die neugefundene Höhle befindet. Dank des vielen Regens steht dort drin mittlerweile knöchelhoch Wasser. Seit kurzem ist es den Welpen erlaubt, sich frei außer Sichtweite von Eltern und Aufpassern zu bewegen, solange sie nah genug bleiben. Bisher hat das gut geklappt. Doch obwohl es zurzeit fast überall im Tal Matschflächen gibt, übt die ehemalige Sumpffläche weiter im Westen noch immer einen irrationalen Reiz auf die Jungtiere aus.

Ab 6 Tagen werden hier User darauf hingewiesen, wie lange sie schon mit Schreiben dran sind. Diese User dürfen nach dem Ermessen des Wartenden übersprungen werden.


Caspar seit: 61 Tagen
Finnjar seit: 59 Tagen
Ashlynn Cináed seit: 41 Tagen
Teyrm seit: 14 Tagen

Tears of Destiny » Rollenspiel » 4. Herbst - 1926 » Wirrer Regenschleier
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I'm not here
HOW TO
Disappear
completely

This isn't
happening
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Monty Sloan - wolfpark.org

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6 Jahre

Geschlecht

Rüde

Größe

102 cm

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61

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31.07.2006
Tearl blieb dort wo er war, setzte sich letztendlich nur. Er hörte die Worte der Anderen und das reichte. Obwohl er es gar nicht wirklich wollte wandte sich sein Blick zurück zur Quelle der Trauer, die spürbar schwer über der Lichtung hing und Kälte griff unangenehmen um sein Herz. Sirion versuchte gerade seine Tochter von dem leblosen, weißen Körper weg zu drängen und gab ihn so für alle umstehenden zur Sichtung Preis. Sein Herzschlag beschleunigte sich ob des Anblicks und sein Atem zitterte für einen Moment, als ihm sein Gehirn Blut im Pelz der Wölfin vorgaukeln wollte, obwohl das absurd war. Er musste wegsehen und sich ins Gedächtnis rufen, dass es hier nicht um einen Mord ging, sondern um einen bedauernswerten Todesfall ohne äußere Einflüsse. Tearl fühlte sich dennoch nicht in der Lage, die Tote noch einmal anzusehen. Stattdessen sah er zu dem anderen Welpen, der bereits weit genug weg war und fühlte tiefes Mitleid mit ihm. Er wusste nur zu gut, wie es war jemanden zu verlieren, den man liebte – von jetzt auf gleich, ohne Vorwarnung, ohne Verständnis.
Sein Blick wurde kurz von Andrakis abgefangen, aber er wusste nicht, ob sie ihm damit etwas sagen wollte. Ihr blieb keine Zeit, sich mit der Situation gebührend zu befassen, da Kaei von einem Fremden berichtet hatte. Vielleicht sollte er ihr folgen, vielleicht war es aber auch respektlos, einfach wieder zu gehen. Vielleicht sollte er stattdessen zu Jeanne hinübergehen und ihr letzten Respekt zollen, aber alles in ihm sträubte sich bei dem Gedanken, näher an ihren toten Körper heran zu gehen. Er war nicht übermäßig vertraut mit ihr gewesen und wenn er wirklich darüber nachdachte, war er das grundsätzlich immer noch mit keinem aus dem Rudel, wenn er von Eeal und Ceal absah und vielleicht noch Toboe und Teyrm dazu zählte. Es war nicht wirklich sein Platz und den Anderen gebührte Vortritt. Er erinnerte sich noch, sie schon damals gesehen zu haben, als er das erste Mal nach Diëmnar zurückfand. Sonst erinnerte er sich nur an Kiba und den Wolf, der jetzt an ihrer Seite schlief. Die anderen Gesichter waren längst fort. Ihm war also klar, was für ein schwerer Schlag ihr Verlust für alle sein musste.
Nachdem er einen tiefen Atemzug genommen hatte, erhob sich der Requist wieder und wandte sich in Jeannes Richtung, den Blick irgendwo weit genug vor ihrem Körper zu Boden gerichtet. Er neigte den Kopf und schloss die Augen für einen Moment. Er hoffte, dass das angemessen genug war, bevor er sich wieder abwandte und sich in die Richtung zurückbewegte, aus der er gekommen war. Womöglich war es hilfreicher, ein Auge auf diesen Fremden zu werfen, mit dem sich Andraki nun herumschlagen musste, als betroffen neben einem Baum zu sitzen, weil er nicht wusste, wie er mit der Situation umgehen sollte.

That there, that's not me.
I go where I please. I walk through waterfalls, I float down the river.
In a little while, I'll be gone. The moment's already passed, yeah, it's gone.
Glaring lights to swallow shadows, rainfall and blizzards to bury ghosts

I'm not here, this isn't happening

10.09.2018 13:52
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_ SPHINX _
Carved in Stone I want to be
To endure my Destiny
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Monty Sloan - wolfpark.org

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Alpha

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5 Jahre

Geschlecht

Fähe

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84 cm

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176

Beitritt

10.01.2009
Dass sie keine Antwort erhielt, wunderte sie weder, noch kränkte es sie. Sirion würde kaum den Kopf für eigene Gedanken frei haben, da blieb dann auch kein Raum für Beileidsbekundungen. Andraki entschied, es ihm nicht unnötig schwer zu machen und beschleunigte ihren Schritt, ließ die trauernde Familie hinter sich zurück. Einerseits war sie ein wenig froh darüber, andererseits störte sie das sehr. Es fühlte sich nicht richtig an, Sirion und seine Kinder sich jetzt selbst zu überlassen. Die Zimtfarbene hatte das Gefühl, jetzt für sie da sein zu müssen, aber gleichzeitig war es auch ihre Pflicht, die Anwesenheit des Fremden abzuklären. Sie konnte auch ihn weder sich selbst überlassen, bis der Zeitpunkt günstiger war, noch wollte sie ihn fortschicken lassen, nur weil er zufälligerweise einen schlechten Moment erwischt hatte, um hier anzukommen. Andraki seufzte. Es schien kein Richtig zu geben, aber diese Erkenntnis machte es auch nicht leichter.
Sie folgte Kaeis Fährte zurück in die Richtung, aus der der Rüde gekommen war, und versuchte derweil ihr inneres Gleichgewicht wieder zu finden. Sie wollte dem Fremden mindestens neutral, bestenfalls halbwegs freundlich, aber vor allem unvoreingenommen gegenüber treten.
Der Versuch eines Lächelns misslang ihr. Na wunderbar.
Aber immerhin war ihre Miene nicht mehr so grimmig, als sie Akira erreichte und ihr gegenüber im Höhleneingang den fremden Rüden erblickte. Ihre Niedergeschlagenheit hatte sie zwar nicht gänzlich abschütteln können, ansonsten war ihr musternder Blick jedoch neutral. Angesichts Akiras angespannter Körerhaltung wirkte die ihre trotz dominant erhobener Rute und aufgestellten Ohren im Vergleich geradezu freundlich.

"Danke, Akira. Geh bitte zu Sirion und sieh nach, ob du ihm und seinen Jungen helfen kannst, ja?"

Akira liebte Welpen, das betonte sie immer wieder. Und man merkte es ihr auch an, auch wenn sie bisweilen eine sonderbare Art hatte, das zu vermitteln. Aber in Akiras Lebensgeschichte gab es auch viel Tragik, und vielleicht gelang es ihr dadurch tatsächlich, Trost spenden zu können. Manchmal kam Hilfe aus unerwarteter Quelle, und manchmal viel es auch leichter, sie von anderen zu akzeptieren als den engsten Vertrauten.
Manchmal.
Sie wartete keine Antwort ab und trat zu Hjalmar.

"Ich grüße dich, Wanderer. Du kommst zu einem ungünstigen Zeitpunkt, aber das ist nicht dein Verschulden. Mein Name ist Andraki."
Ich bereue nichts
Sagt die Liebe mir
Bin die Sehnsucht, bin das Leid
Bin die große Einsamkeit
Doch ich bringe auch das Glück

Ohne mich, was wär?
Ohne mich, was wär?
12.09.2018 09:23
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