Spielleitung & Helfer
 
Gründung:    23. Juli 2005
12 Rüden
9 Fähen
davon 4 Welpen
TAG | 26. Oktober 1926 . Mittagszeit
WETTER | wolkenbedeckter Himmel . kaum Wind . 8 °C

Seit dem letzten Plot sind über zwei Monate vergangen. Mittlerweile ist der neue Talausgang erkundet und es wurde festgestellt, dass sich in ihm ausnahmsweise keine neuen Spiegelkristalle befinden. Auch das Rätsel des Schädels ist gelöst und konnte einem unbekannten, sehr hässlichen Raubtier zugeordnet werden, das vor vielen Jahrhunderten im Tal heimisch gewesen sein musste und mittlerweile ausgestorben ist.
Zum selben Zeitpunkt verschwand Leikuna und trotz gründlicher Suche fand niemand mehr ein Lebenszeichen von ihr. Im Spätsommer verließ außerdem Farai das Rudel, um allein auf Wanderschaft zu gehen.
Zurzeit lagert das Rudel auf der Lichtung um die Senke, in der sich die neugefundene Höhle befindet. Dank des vielen Regens steht dort drin mittlerweile knöchelhoch Wasser. Seit kurzem ist es den Welpen erlaubt, sich frei außer Sichtweite von Eltern und Aufpassern zu bewegen, solange sie nah genug bleiben. Bisher hat das gut geklappt. Doch obwohl es zurzeit fast überall im Tal Matschflächen gibt, übt die ehemalige Sumpffläche weiter im Westen noch immer einen irrationalen Reiz auf die Jungtiere aus.

Ab 6 Tagen werden hier User darauf hingewiesen, wie lange sie schon mit Schreiben dran sind. Diese User dürfen nach dem Ermessen des Wartenden übersprungen werden.


Tearl Elaynès seit: 22 Tagen
Finnjar seit: 21 Tagen
Hjalmar seit: 15 Tagen    (abgemeldet)
Teyrm seit: 10 Tagen

Tears of Destiny » Rollenspiel » 4. Herbst - 1926 » Wirrer Regenschleier
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Jessi S. - Dawnthieves

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6 Monate

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Fähe

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63 cm

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03.08.2015
Yavinja hörte Nichts, nahm nicht wahr, was um sie herum geschah. Stimmen waren ein dumpfes Gewirr, als wäre sie von allem so endlos weit entfernt. Nur die Nähe ihres Bruders war ihr bewusst – und der Schmerz, der alles andere überschattete. Ob Finnjar etwas sagte... sie wusste es nicht. Da war nur seine Wärme, an die sich die junge Wölfin verzweifelt klammerte. Sie glaubte, irgendwo in all diesem Schmerz, das Herz ihrer Mutter schlage zu hören. Ganz leise vielleicht... aber sie ertrug den Gedanken nicht, dass sie sich dieses Geräusch nur einbildete. Sie würde gleich wieder aufstehen. Sie mussten nur bei ihr bleiben. Sie durften sie nicht allein lassen.
Die Stimme ihres Vaters war das erste Geräusch, auf das sie scheinbar reagierte. Ein leises Winseln verließ ihren Fang, der Sinn seiner Worte schien jedoch an ihr abzuprallen. Nein... Nein! Sie durften nicht gehen, sie mussten hier warten! Sie würde wieder aufstehen, sie konnte nicht... Die Berührung ihres Vaters ließ ihren Körper noch mehr zittern, sich enger an den leblosen Körper ihrer Mutter drücken.

Nein...! Sie... sie steht wieder auf! Wir müssen hier warten!“

Sie wusste, dass sie sich selbst etwas einredete, was nicht geschehen würde. Aber diese kleine Hoffnung, diese kleine Trugwelt, sie gab ihr ein wenig Halt. Es war falsch, aber Yavinja wusste nicht, was sie sonst tun sollte.
Als ihr Bruder von ihrer Seite wich ergriff sie eine haltlose Panik, ließ ihr Herz rasen. Kälte schlich sich durch ihre Glieder, aber sie schaffte es nicht einmal, ihrem Bruder hinterher zu blicken. Sie mussten warten...

Sie steht wieder auf...“

Yavinjas Stimme verlor sich in einem Schluchzen, als die die blauen Augen schloss und das Gesicht im Fell ihrer Mutter versteckte. Sie mussten einfach nur warten... Jeanne würde sie niemals allein lassen...
15.07.2018 08:19
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To the impossible Dream
No Matter how hopeless
NO MATTER HOW FAR
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Monty Sloan - wolfpark.org

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2 Jahre

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Rüde

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92 cm

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23.05.2006
Auch wenn Toboe sich scheinbar nur auf den leblosen Körper konzentrierte, so lauschte er auch mit einem Ohr auf seine Umgebung. Auf die Gruppe um sie herum, die langsam größer wurde. Auf die Stimmen, die voller Schmerz waren. Jeanne war nie ein Wolf gewesen, der sich in den Mittelpunkt gezwängt hatte, aber... sie war immer da gewesen. Niemand in diesen Reihen konnte behaupten, sie nicht gekannt zu haben. Und jetzt... die weiße Fähe hinterließ eine Lücke, die niemand so schnell wieder füllen würde können. Niemand konnte sie ersetzen. Vor allem nicht für ihre kleine Familie, die sich eng an den hellen Pelz schmiegte. Yavinja war nun auch da, und Toboe kam nicht umhin, die kleine Familie einen Moment zu betrachten. Sie hatten sich, und auch wenn Jeanne unendlich fehlen würde, hoffte der Graue, dass sie in sich genug Trost und Halt finden würden.
Er selbst fuhr noch einmal sachte mit der Zunge über die Stirn seiner Mentorin, schluckte gegen den Klos in seinem Hals an. Er wusste nicht, was ohne sie aus diesem Tal werden würde. Aber sie hatten es sogar ohne Kiba bis hierher geschafft, obwohl mehr als eine Welt zusammen gebrochen war. Irgendwann würde auch der Schmerz über diesen Verlust weichen. Jeder von ihnen brauchte einfach Zeit.
Die Ohren des grauen Rüden zuckten kurz durch die Luft, als er eine kurze Wärme an der Wange spürte. Niemand war bei ihm, zumindest nicht so nah. Unsicher ließ er den blauen Blick kurz umher schweifen, konnte aber Nichts ausmachen, was sein Herz sich noch immer irgendwie erhoffte.

Du bist hier irgendwo, oder...?“

Er flüsterte nur, rechnete nicht mit einer Antwort. Sie war immer da, auch wenn ihr Körper hinter einer undurchdringbaren Kristallwand schlief. Sie schenkte auf ihre Art und Weise Trost.
Toboe seufzte leise, berührte Jeanne ein letztes Mal vorsichtig mit der Nase, ehe er den Kopf hob. Eigentlich hatte er ihrer Familie Zeit allein geben wollen, aber Sirion trat zu ihm, ließ die Ohren des Grauen noch einmal aufmerksam zucken. Während der Rüde sprach wandte sich der blaue Blick zu den beiden Welpen. Er wusste nicht, ob es richtig war, die beiden so früh von hier weg zu bringen, vielleicht hätten sie ihnen noch Zeit geben sollen? Aber ihr Vater wollte nur das Beste... und vielleicht war es wirklich besser, sie jetzt schon fortzubringen, bevor sie sich ganz verloren. Also nickte er nur als Antwort, auch wenn er sich so lange zurück halten wollte, bis er gebraucht wurde. Nur kam dieser Moment schon mit den nächsten Herzschlägen.
Finnjar wandte sich ab, gab keine Widerworte, wirkte für den Moment wie eine leere Hülle, die einfach einem Befehl folgte. Toboe kannte dieses Gefühl, dieses Gefühl, erdrückt zu werden. Ganz anders als die Schwester des jungen Rüden. Yavinja wollte sich nicht trennen, nicht gehen. Ein leises Seufzen, dann deutete Toboe mit einem Blick zu Sirion in die Richtung seiner Tochter. Er würde sich um Finnjar kümmern. Nur wenige, kleine Schritte, dann war er bei dem grauen Rüden, fuhr sachte mit der Nase durch seinen Nacken. Aber er hielt nicht inne, trat weiter vor und warf Finnjar nur einen Blick zu, ob er ihm folgen würde.
15.07.2018 08:43
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I'm not here
HOW TO
Disappear
completely

This isn't
happening
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Monty Sloan - wolfpark.org

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Rüde

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31.07.2006
Andraki reagierte ganz die Alpha und eilte sofort davon. Tearl zögerte einen weiteren Moment und in diesem Augenblick wurde er bereits von einer hysterischen Caspar umkreist. Die ängstliche Wölfin schien mit sich und der Welt voller unvorhersehbarer Ereignisse völlig überfordert zu sein.
Wie Tyára zog er es vor nichts zu erwidern. Worte schienen im Augenblick überflüssig geworden zu sein. So nickte er nur und setzte sich ebenfalls in Bewegung, wenn auch längst nicht so schnell wie Andraki. Er wusste nicht, was er erwarten sollte. Ob es überhaupt angemessen war, zu folgen. Doch offensichtlich waren auch alle anderen von dem Ruf aufgeschreckt worden und folgten ihm.
Tearl lief nicht voraus, sondern behielt die kleine weiße Wölfin im Blick. Schließlich tauchte auch Andraki wieder in seinem Blickfeld aus, die bei Caspars Schwester stand. Im Hintergrund standen einige Wölfe versammelt und er hörte leise, schwere Stimmen. Er blieb in einigem Abstand stehen. Was auch immer geschehen war, es fühlte sich falsch an sich vorzudrängen. Es roch nach Trauer und Schmerz und plötzlich kam er sich mehr wie ein Gaffer vor. Die Ohren nach hinten gedreht blieb er wo er war und warf einen Blick zurück zu Andraki, um ihr Verhalten und ihre Reaktion einzuschätzen.

That there, that's not me.
I go where I please. I walk through waterfalls, I float down the river.
In a little while, I'll be gone. The moment's already passed, yeah, it's gone.
Glaring lights to swallow shadows, rainfall and blizzards to bury ghosts

I'm not here, this isn't happening

15.07.2018 16:24
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wolkenlos...
IST FAST WIE FLIEGEN. FREI & OHNE SORGEN.
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Sas R. - dawnthieves.de

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Fähe

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15.09.2015
Zuerst sah sich Caspar noch einmal um und versicherte sich davon, dass die beiden Graupelze ihr auch tatsächlich folgten. Später blieb das Geräusch schnellender Läufe auf dämmendem Unterholz ihr als Absicherung, dass sie nicht alleine folgte, sondern sowohl Tearl, als auch Tyara wissen wollten woher der plötzliche Aufruhr kam.
Sie übertrieb es dieses eine Mal nicht, oder? Denn zwischen einer viel zu große Sorge und einem schnell schlagendem Herzen mischte sich immer mal wieder der Gedanke, dass Andraki nur ihrer Aufgabe folgte und es dem restlichen Rudel, dessen Gerüche immer präsenter wurden, gut ging.

Während die Fährte der Zikmtfarbenen ihr den Weg wies, erschien auch ziemlich bald der gewohnte Pelz wieder in Sichtweite, zu dem sich relativ bald der schneeweiße ihrer Schwester gesellte. Hu? Irritiert spitzten sich Caspars Lauscher, während sie die vielen Pelze zu den bekannten Gerüchen zuerst suchte und dann meinte sie hinter den beiden Fähen auf der Lichtung zu entdecken. Schnell verlangsamte sie ihren Schritt, ließ sich auslaufen und steuerte Schnee und Zimt an. Die Lichtung war ihr nicht ganz geheuer und dieses beklemmende Gefühl passte genau zu dem, den Finnjars Schrei zuvor in ihr ausgelöst hatte. Beunruhigt befeuchtete sie die Lefzen und zog die Rute zwischen die Hinterläufe. Die Atmosphäre gefiel ihr nicht. Noch weniger passte es ihr nicht zu wissen, wieso sie so empfand.

Vorsichtig blieb sie bei Andraki stehen, fühlte sich verpflichtet ebenfalls halt zu machen und nicht sofort zur Lichtung zu stürmen, auch wenn ihr ganzer Körper lieber weiter gelaufen wäre. Zusammengebrochen? Es war das letzte Wort das sie noch verstand von Yacárus Bericht. Unruhig fiepte sie leise, konnte die Anspannung nicht stillschweigend ertragen. Die beiden Fähen wirkten beide bedrückt, die Schwester sogar erschüttert... Caspar war kurz davor die Schnauze in den Kragen der Hellen zu versenken, hielt sich jedoch zurück und senkte nur sachte das Köpfchen. Wie sollte sie trösten? Und weshalb? Still fragend wartete sie auf Antworten und das Ankommen der beiden Graugetiere.
...bin dem Himmel so nah.
ICH WILL FLIEGEN SO HOCH.
WIE DER VOGEL DEM HIMMEL ENTGEGEN.
ICH WILL FLIEGEN SO HOCH.
LASS' MIR DEN HORIZONT NICHT NEHMEN.

ICH FLIEGE SO HOCH.
UNTER MIR DIE WELT ZERRINNT.
ICH FLIEGE SO HOCH.
GLEICH DEN ENGELN, GESCHWIND.

SIE HABEN MICH ERHÖRT.
ENGELSRUFER


17.07.2018 10:55
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I'LL TRY TO PICTURE ME WITHOUT YOU BUT I CAN'T
cause we could be immortals
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Kati H. - dawnthieves.de

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09.07.2006
Sie war bei ihm, so dicht dran, wirklich greifbar zu sein, dass er keinen seiner alten Zweifel mehr fand. Seine Bitte verhallte ohne eine Antwort und er hätte wütend werden können, oder enttäuscht, aber für nichts davon war Platz. Kibas Anwesenheit glättete die Wogen, die ihn aus dem Gleichgewicht gebracht hatten und zumindest für den Moment wurden sie deshalb nicht höher. Indem er flacher atmete, versuchte er leiser zu sein, als er eh schon war, in der Hoffnung, sie doch irgendwie zu hören. Sie war so nah, dass er sie hören musste, irgendwie, irgendwas, und wenn's nur ihr Atem war. Auch wenn er diese Bestätigung nicht gebraucht hätte, um sich selbst zu glauben, es hätte Kibas Anwesenheit so viel mehr Gewicht gegeben. Aber er hörte kein Atmen und nichts anderes, was dicht genug bei ihm war, um mit dem Gefühl zusammenzupassen, das er hatte. Nur ihr Geruch war für einen Augenblick stärker als alles andere, stärker als er ihn überhaupt in seiner Erinnerung trug. Wie ein Ertrinkender sog er die Luft ein, nicht mehr darauf achtend, dass er so die leiseren Geräusche überhörte. Sie musste ihm nicht antworten und er musste sie plötzlich auch nicht mehr hören, geschweige denn sehen. Für einen Augenblick war alles gut so, wie es war. Und dann hörte er Schritte, die sich näherten.

Kiba verschwand nicht, aber er musste seine Aufmerksamkeit teilen und das machte sie kleiner. Er drehte den Kopf, ohne spüren zu können, dass sie ihn dazu zu bewegen versuchte. Ein bisschen hatte er gehofft, dass ihm jemand nachlief. Ihn aufhielt, ihn dramatisch sein ließ, ihm zuhörte und verstand, wie möglich es war, dass er sich irgendwann nicht mehr aufhalten ließ. Denn letzten Endes wollte er nicht gehen, er wollte nur vermisst werden. Scham flackerte über sein Gesicht, als er Sai und Ash erblickte und er die Erleichterung in sich begriff. Das war so, so nicht der Wolf, der er sein wollte. Aber er lief nicht wieder weg und wahrscheinlich war das vor allem Kiba zuzuschreiben. Er wandte den Blick ab, knapp vorbei an den beiden und drehte die Ohren zurück, die Rute hing müde nach unten. Alles war verkehrt in diesem Moment, dass sie hier waren, dass er hier war, dass seine Mutter hier war um ihn zu trösten, wenn eigentlich er sie trösten sollte nach dem Verlust einer langjährigen Freundin.
19.07.2018 12:23
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I choose to believe
In the face of my doubts
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Kati H. - dawnthieves.de

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28.07.2006
Ruhig beobachtete Teyrm Akando dabei, wie er im flachen Wasser nach verdächtigen Spuren suchte, während er selbst mit Ayana und Yasharo am Ufer verweilte. Als das Gras neben den Dreien sich bewegte und unter etwas Dunklem nachgab, das aber zu schnell war, um von seinen Augen erfasst zu werden, zuckte er kurz erschrocken zusammen, überspielte es aber kurz darauf mit einem Grinsen. Wahrscheinlich hatten sie mit ihrer Trampelei nur sämtliches Kleinvieh aufgescheucht.

"Euer Vater erzählt Unsinn, ich bringe euch nur wichtige Dinge fürs Leben bei, die ihr nie vergessen werdet!", konterte er und schnappte dabei neckend nach Akandos Fell.

Der plötzliche Klageruf traf Teyrm unerwartet. Sofort war jeglicher Schalk verschwunden, als sich seine Nackenhaare aufstellten und er fröstelte. Die Stimme kannte er sofort, gerade noch hatte er mit dem Rüden gesprochen gehabt. Eine böse Vorahnung überkam ihn, noch nie hatte er einen derartigen Ausbruch der Trauer von Finnjar erfahren. Besorgt krallten sich seine Pfoten in das feuchte Gras und es kribbelte in ihnen, als Akando sie zum Umkehren antrieb.
If I could stand on top of my world
I’d still be looking up at stars that I can never touch

Now before you give up, before it gets worse
I have to believe we’re healing now

¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
19.07.2018 18:18
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INSIDE OF ME
______________________

All we need is to believe
Someday we will find a way
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Ria P. - dawnthieves.de

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Rüde

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04.12.2011
Nachdem er das Loch verlassen hatte, hatte er einen schnellen Trab angeschlagen, damit er Akira nicht allzu lange mit dem Fremden allein lassen musste. Vorallem deshalb, weil er ihr nicht wirklich zutraute, dass sie den Rüden würde aufhalten können, sollte jener es darauf anlegen, den Tunnel zu verlassen. Sie war mit Sicherheit nicht so eine gute Kämpferin – trotz ihrer ganzen Narben. Es gab schließlich immer irgendwen, der besser und stärker war als man selbst. Und – der Braune war auch größer als Akira. Kaei beeilte sich und konnte bald schon die ersten Schemen zwischen den Bäumen ausmachen. Er musste irgendeinen Rangwolf zu fassen bekommen, damit die ganze Situation bald aufgelöst werden konnte.

Als er zwischen den Bäumen durchbrach, erkannte er sowohl Andraki als auch Yacáru vor sich. Na wenn das, trotz Finnjars Klagegeheul, kein Glücksfall war. Er wusste ja immer noch nicht, was eigentlich passiert war, aber wenn er danach ging, dass hier so viele vom Rudel herum standen, konnte es nichts gutes sein. Er wurde etwas langsamer, damit er nicht noch Schlamm oder so hoch spritzte. Sein Nackenfell stellte sich unwillkürlich auf, denn irgendwas war hier so drückend und sonderbar leer, dass ihm ganz komisch wurde. Fast automatisch suchten seine Augen nach Jeanne. Wo war sie denn? Wollte sie Finnjar nicht trösten?

Er verschob seinen Blick zurück zu Andraki und den beiden kleinen weißen Fähen, denn auch Caspar war nun hier. Na toll.

“Andraki….beim Tunnel. Da ist ein Fremder und hofft auf Einlass ins Tal. Akira ist bei ihm und wartet auf weitere Anweisungen...“

Er klang ungewollt abgehetzter, dabei war der Weg bis hier her kaum der Rede wert gewesen, aber irgendwas an dem ganzen Wirrwarr machte ihm zu schaffen.
HOME IS WHERE THE HEART IS
19.07.2018 21:36
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rising like a phoenix.*
it started out as a feeling
which then grew into a hope
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Kati H. - dawnthieves.de

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Fähe

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124

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27.03.2011
Saiyáns Berührung nahm sie tatsächlich erst wahr, als er den Fang bereits zurückgezogen hatte. Sie sah auf und suchte seinen Blick, während ihre Ohren noch immer unsicher nach hinten gedreht waren. Als er sich in Bewegung setzte, sog sie die Luft ein und folgte ihm wenige Herzschläge später bereits mit einem unguten Gefühl in der Magengegend. In ihrem Nacken prickelte es dank all der Erwartungen, die sich vor ihrem inneren Auge aufbauten. Dieser Aiyán floh vor ihnen, ging sie in all seiner Verzweiflung an oder verjagte lediglich sie. Dieser Aiyán war es, den sie fürchtete, doch sie hoffte inständig, dass er in ihrem Kopf verbannt bleiben würde und der reale Aiyán Saiyán und sie akzeptieren würde. Wie mechanisch folgte sie dem Weg des schwarzen Halbrequisten und blinzelte erst verdutzt, als er wieder langsamer wurde. In diesem Moment wurde ihr auch erst bewusst, dass Aiyáns Stimme in der Nähe auszumachen war. Irritiert runzelte sie die Stirn und suchte die Umgebung ab, doch außer dem Bruder ihres Begleiters war dort niemand, mit dem er sich hätte unterhalten können. Aiyán war allein. Mutterseelenallein. Sein geknickter Anblick riss der Wölfin am ohnehin schon blutenden Herz. Ein ungewohnter Schauder glitt ihr über den Pelz, den sie allerdings auf die Situation schob. Ashlynn schwieg und beobachtete lediglich besorgt den schwarzen Wolf in einiger Entfernung, bis er sie bemerkt zu haben schien.

Elend beschrieb den Anblick am besten, als Aiyán den Blick wieder abwandte und in die Schatten starrte. Die Bunte schluckte trocken und berührte Saiyán schließlich auffordernd mit dem Fang, als er immer langsamer wurde. Über seinen Schatten springen. Wieder wiederholte die Wölfin ihr Vorhaben in ihren Gedanken und vertrieb die dunklen Gestalten, die ihr vorgaukeln wollten, dass sie Aiyán waren. Nun war sie es, die – angespornt von diesem traurigen Anblick – die Führung übernahm und auf den Jüngeren zusteuerte. Ihr Kopf war gesenkt, die Ohren angelehnt, während ihre Rutenspitze versöhnlich pendelte. Zögerlich nährte sie sich dem Dunklen, ohne ihm direkt ins Gesicht zu sehen. Je näher sie kam, desto langsamer wurden auch ihre Schritte wieder, doch schließlich kam sie auf der Höhe seiner Schulter zum Stehen und hob wortlos den Kopf, um den Fang tröstend in seinen Nacken zu legen – so gut es eben bei ihrem Größenunterschied möglich war.

komm mir nicht zu nah, sonst kann's gescheh'n
Einmal will ich hoch zur Sonne schweben und mich von mir selbst befreien
Einmal nur lass ich los, denn ich will fliegen wie der Phönix aus der Glut

dass wir beide lichterloh in flammen steh'n
24.07.2018 13:22
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• A deeper breath goes out •
the pulse is racing towards the line

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Tyáras eigenes Werk

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Fähe

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85 cm

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25.11.2014
Da standen sie nun. Sie wurden quasi aufgehalten von der weißen Fähe mit den meerblauen Augen. Sie legte den Kopf unwillkürlich etwas schief und versuchte aus ihrem Gesicht abzulesen, was geschehen war. Doch das Lesen fremder Gesichter war noch nie ihre Stärke. Es reichte jedoch um zu erkennen, dass zumindest einige der Wölfe hier sehr betroffen wirkten, so allen voran Caspar. Das musste natürlich nichts heißen, denn die kleine Zuckerfähe war offenbar ein sehr sensibles Geschöpf und … na ja, aus Zucker eben, ein paar Nieseltropfen mochten genügen, um sie klamm zu machen. Tyára verzog das Gesicht. Insgeheim hoffte sie, dass es einen guten Grund gab, für derlei Aufregung zu sorgen. Etwas war passiert und es machte ihr Rudel betroffen .. nur was? Sie schaute sich um, sah zurück auf Tearl, der ihnen auch gefolgt war. Und wusste er auch noch so viel über Wolkenschlangen, er machte nicht den Eindruck, ihnen in dieser Angelegenheit viel Auskunft geben zu können. Die Ozeanaugen-Wölfin machte fast den Eindruck, als wollte sie nicht, dass sie weitergingen und tatsächlich wagte es auch niemand, sich an ihr vorbeizudrängeln. Warum, was war da los? Ihr Hals wurde immer länger, als sie an der Weißen vorbeizuschmulen versuchte. War der Anblick so unerträglich? Hatte jemand ein Körperteil verloren? Konnten sie kein Blut sehen? Die Hellgraue zog die kühle Luft durch die Nasenlöcher und gab sich innerlich einen Ruck.

„Was ist passiert? Und wo?“

Die zweite Frage lag nahe, denn sie hatte anhaltend das Gefühl, man wollte sie nicht passieren lassen. Sie sah jedoch davon ab, auszubrechen und ihre Neugier mit Gewalt zu stillen, obgleich sie sich kaum vorstellen konnte, dass es einen unerträglicheren Anblick gab als den ihrer eigenen, verehrten Mutter, eingeschlossen in einem Kristall, weder tot noch lebendig.
24.07.2018 20:28
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All this passed
Without a scar
×××××××××××××


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Kati H. - dawnthieves.de

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Rüde

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84 cm

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05.04.2013
Manchmal, stirbt das Leben schnell, erbarmungslos, ohne eine Spur zu hinterlassen und mit ihm stirbt, die Wahrheit. In einem einzigen Moment blendenden nichts.
Der braune Rüde quälte sich immer noch, mit der Frage des wieso, weshalb und warum. Doch wusste er auch, das jetzt nicht die Zeit zu trauern war, zumindest nicht für ihn, noch nicht. Er musste durchhalten, für seine Kinder da sein und konnte erst dann, wenn er sie in guter Obdach wusste, sich selbst der Trauer hingeben. Sie waren das wichtigste, sowohl für ihn als auch für seine verstorbene Jeanne. Der sich anschmiegende Körper seines Sohnes vermittelte dem Vater auch das seine Mühen nicht ganz nutzlos waren. Zumindest konnte er Finnjar ein wenig halt geben.
Der Blick des Rüden wandte sich vom weißen Fell vor sich ab, wanderte hinüber zu seiner linken, wo er den eigentlich so Lebensfrohen Finnjar ansah, wie er klein und demütig auf dem Boden kauerte. Wo mit hatte er, hatten sie alle, das nur verdient? Warum hatten die Götter nicht hin zu sich genommen, anstatt Jeanne zu nehmen. Sie wäre ihren Welpen sicherlich ein viel besser Anker gewesen, ein Anker den er versuchte zu geben, aber sogar selbst daran zweifelte das er diese geben konnte.

Plötzlich erhob sich rechts neben ihm die Stimme seiner Tochter. Im Gegensatz zu Finnjar wollte sie es nicht begreifen, oder sie konnte es nicht. Wie wohl fast jeder hier, nur traute sie sich es auszusprechen. Sirion wollte etwas sagen, öffnete seinen Fang, doch es kamen keine Worte heraus. Was sollte er denn schon sagen? Das alles gut werde? Wohl kaum... Die Worte die er sagen wollte, das Jeanne nicht wieder aufstehen würde konnte er selbst nicht aussprechen.
Der Rüde tauschte einen Blick mit Toboe aus, der ihm sehr half als dieser sich Finnjar annahm und somit für einen Anfang sorgte, einen an den Sirion anschließen konnte. Anerkennend nickte der ältere dem jüngeren zu, nicht wissend ob dieser es überhaupt mitbekam.

Behutsam schob Sirion seinen Kopf zwischen den Körper seiner Tochter und dem reglosen Körper seiner ehemaligen Gefährtin. "Sie ist... Tod, Yavinja. Ich weiß du möchtest nicht gehen, dass möchte ich auch nicht. Aber wir müssen, ihr zuliebe." Sprach Sirion, selbst den Tränen nahe.

Ohne auf eine Antwort der jungen Fähe zu warten drückte er sie behutsam ein wenig weg vom weißen Fell der toten Mutter. Auch in seine Tochter dafür vielleicht verurteilen oder hassen würde, so war er selbst sicher das richtige zu tun, bei dem Versuch seiner Tochter ein klein wenig Hilfe zugeben und sich von Jeanne zu lösen.
25.07.2018 23:01
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THEY SAY WE ARE WHAT WE ARE, BUT WE DON'T HAVE TO BE
cause we could be immortals

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Kati H. - dawnthieves.de

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Rüde

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06.12.2006
Jetzt wo er hier war, wurde Saiyán immer nervöser. Aiyán stand gebeugt, zerschlagen da. Kannte er ihn so? Nein. Aiyán war selbst nach Kibas Tod noch stark genug gewesen, um sich um Saiyán zu kümmern. Wie kam es also dazu, dass der starke Bruder nun die Flucht ergriff? Lag es an Jeannes plötzlichem Abtreten? Das konnte sich Saiyán nicht vorstellen. Die letzten Monate waren so ruhig und besinnlich gewesen, dass sie diesen einen Abschied verkraften könnten. Er verstand sein Ebenbild nicht: Sowohl irritierte ihn die Situation vor dem ganzen Chaos, als Ai sich von ihnen abwandte und das Weite suchte, als auch die niedergeschlagene Haltung jetzt.
Wieso sagte er nicht einfach was los war?!
Gerade als sich sein fragender Blick vor Unverständnis verfinstern wollte, berührte Ashlynn ihn und erinnerte zugleich daran, dass sie beide nicht alleine hier waren. Und in diesem Augenblick war er froh darüber, als er sah, wie die Bunte sich tatsächlich dem Bruder näherte und ihm Nähe spendete. Zugleich frustriert als auch erleichtert, zog der Dunkle die Schnauze wieder zurück, kippte die Lauscher zur Seite. Genau das konnte er Aiyán nicht geben: Zuspruch und Verständnis. Dafür waren sie viel zu lange gleich gewesen; ähnliche Gedanken, gleiche Weltansicht – Wieso waren sie nun soweit auseinander, dass er nicht einmal wusste, was mit seinem Ebenbild los war?
Anstatt etwas zu sagen um den Bruder aus seinem dunklen Loch zu reißen, oder es Ashlynn gleich zu tun, blieb er nur stehen und besah sich die beiden. Er konnte nichts tun, auch wenn ein kleiner Teil in ihm am liebsten lauthals nach Antworten gefordert hätte.

NIEMALS WOLLTE ICH DICH BETRÜGEN.
DOCH MEINE GESCHICHTEN VOM GLÜCK;
sie waren meine größten Lügen.




27.07.2018 10:36
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Cave of Mind
the ice breaks, i'm pulled beneath
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Fähe

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23.07.2005
Kiba fühlte sich selbst lächeln, auch wenn es niemanden gab, der es sehen konnte. Sie war Ashlynn unglaublich dankbar dafür, dass sie sich ihrem Sohn annahm. Sie berührte auch die kleinere Wölfin kurz an der Wange, bevor sie langsam ein paar Schritte zurück machte.
‚Siehst du?‘ wollte sie Aiyán sagen. ‚Ihr braucht mich nicht.‘
Diese längst gefundene Erkenntnis war eine bittersüße Erleichterung. So schön es auch war gebraucht zu werden, so beruhigend war es, dass es auch ohne sie weiterging. In ihrer Situation hatte es etwas Frieden-spendendes zu wissen, dass niemand für die Welt unabdingbar war. Es nahm ihr die Last einer ewigen Verantwortung ab. Das Leben hörte niemals auf.
Natürlich war Kiba durchaus bewusst, dass es zwischen jemanden brauchen und an jemandem hängen einen Unterschied gab. Dass die Gesellschaft von jemandem guttun konnte, auf den man nicht angewiesen war. Und wenn man nur aus Gewohnheit nicht auf sie verzichten wollte. Ihre Söhne waren schon seit Jahren nicht mehr von ihr abhängig. Doch mit ihrem Abschied schienen sie das zum Teil vergessen zu haben. Leider gab es nichts, was sie daran ändern konnte.

Langsam näherte sie sich Saiyán, der dort stehen geblieben war, wo Ashlynn ihn zurückgelassen hatte. An ihn war sie noch nie herangekommen. Selbst als Welpe war immer etwas in ihm gewesen, dass alle abgestoßen hatte. An das er selbst Aiyán nie ganz herangelassen hatte. Sie hatte es nie verstehen können, aber heute war das nicht mehr wichtig.
Sie stellte sich dicht neben ihn und sah in dieselbe Richtung wie er, als wollte sie versuchen die Welt für einen Augenblick aus seinem Blickwinkel zu sehen. Nicht, dass es noch irgendetwas geändert hätte. Vielleicht wollte sie einfach nur auch ihm ein Zeichen geben, dass sie da war. Gerne hätte sie ihn darum gebeten, auch zu seinem Bruder zu gehen, aber das konnte sie nicht.
You are not alone in your life although you might think that you are

So sorry your world is tumbling down
I watch you through these nights
Rest your head and go to sleep
Because my child,
this is not our farewell
27.07.2018 12:54
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Cause I'm here and never letting go
Set it all free
I can finally see, it's not just a dream
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6 Monate

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Fähe

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58 cm

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12.06.2015

Ayana spitzte die Ohren, als der Klageruf über das Gebiet der Tears of Destiny hallte. Es musste etwas ernstes sein. Normalerweise würde keiner der Rudelmitglieder eine so düstere Nachricht als Klang über das Land schicken. Auch die Reaktion der Erwachsenen, ihrem Vater und Teyrm, zeugte davon, dass es sich wirklich um etwas Ernstes handeln musste. Ihr Vater trieb sie auf zum Gehen. Viel lieber wäre Ayana zu ihren Spielfreunden Finnjar und Yavinja geeilt, um zu sehen was Geschehen war. Leise winselte sie, aber sie wusste sie konnte ihren Vater nicht umstimmen. Zu entschlossen waren seine Worte gewesen und sie als Welpin war nicht in der Situation das zu ändern.
Auch Teyrm würde auf Akando hören und den Welpen nicht erlauben zum Ort des Geschehens zu gehen.
Mit einem Mal hatte sie die Geschehnisse am Bach vergessen.

"Papa...was ist los?"

jammerte sie dann doch. Angst ergriff ihr Herz - nicht die Angst wie vor dem schwarzen Ding im Sumpf - sondern eine andere, tiefgehende Angst.
Ihre Läufe begannen leicht zu zittern. Ayana hatte ihre Gefühle nicht mehr unter Kontrolle.

Immer die Mutigen*

Doch soweit ich weiß

Sind die mit den guten Geschichten
27.07.2018 15:33
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The words unspoken

What was before, we see once more
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29.08.2017
Hjalmar war es langsam leid, sich den halben Tag hier an diesem Tunnel aufzuhalten, durch den der Wind um die Pfoten zog. Er wurde ein wenig empfindlich und die Geduld mit der Fähe ging langsam zu neige.

"Nun ich bin jetzt hier, ich hatte nicht vor wieder zu gehen. Und bevor ich mir durch den Tunnel eine Erkältung einfange, würde ich gerne mitkommen und helfen."

Seine Tonlage schwang von höflich zu dringlich. Es ist eigentlich nicht seine Art aber gerade lief das Fass ein wenig über. Er wollte nicht vertröstet werden und er wollte auch nicht in die Schranken gewiesen werden von jemanden der kaum Entscheidungsmacht hatte. Aber er lies es der Fähe nicht anmerken. Der Rüde schnaufte kurz.

"Ich kann ja hier sitzen bleiben, du wirst es sicher merken, sollte ich mich nicht mehr hier aufhalten", der Rüde richtete sich aber noch einmal auf.

"Aber nicht mehr an diesem Tunnel. Da! Ich setze mich dahinten hin und warte einfach", er blickte die melierte Fähe an.

Er musste nicht mitkommen, er hatte dies in diesem Moment aufgegeben. Vielleicht willigte die Wölfin ein, dass er wenigstens abseits des Tunnels in ihrem Revier warten könnte.
▪ ▪ ▪ ▪
《 For home a song that echoes on 》




And all who find us will know the tune
▪ ▪ ▪ v ▪ ▪ ▪
28.07.2018 13:22
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_ SPHINX _
Carved in Stone I want to be
To endure my Destiny
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10.01.2009
Im Grunde wusste sie bereits, was Yacáru ihr berichten würde. Sie hatte es geahnt, seit der Klageruf erklungen war. Nein, nicht geahnt - befürchtet. Und der Ausdruck in den Augen ihrer Beta reichte im Grunde schon aus, ihre Ängste zu bestätigen. Es fehlte nur noch ein Name. Wer? Wer? Ihr Blick wurde erneut wie magisch zu Sirion und seiner Familie gezogen. Eigentlich hätte Yacáru nichts mehr sagen müssen. Aber es schien nicht real zu sein, bis die Worte nicht gefallen waren.
Jeanne ist tot...
Die Zimtfarbene schloss die Augen. Sie spürte wie ein Zittern über ihre Lefzen kroch und biss darauf. Tränen sammelten sich in ihren Augen und sie blinzelte sie weg. Jeanne war tot. Sie war doch gerade erst Mutter geworden! Sie würde ihre Welpen nur noch als Geist aufwachsen sehen, würde gewiss noch über ihre kleine Familie wachen so gut sie konnte, aber sie würde ihnen nie sagen können, dass sie stolz auf sie war. Würde nie wieder mit ihnen lachen, oder schimpfen und ihnen die wichtigen Lektionen des Lebens vermitteln können. Warum musste gerade sie sterben? Es war nicht fair!
Aber wann ging es bei Leben und Tod schon um Fairness?
Caspars leises Fiepen ließ sie erst bemerken, dass sie den Atem angehalten hatte. Sie ließ ihn zitternd entweichen und nickte Yacáru leicht zu, ein stummer Dank für die unangenehme Pflicht, ihr die traurige Botschaft überbracht zu haben. Es war jedoch nicht Caspar, der sie anschließend ihre Aufmerksamkeit widmete, und auch nicht Tyára, die mit unangebrachter Neugier zu ihnen trat, sondern Kaei. Und für einen kurzen Moment spürte Andraki plötzliche Wut in sich. Wut auf Kaei, der es wagte, sie in einem solchen Moment mit einer derartigen Nichtigkeit zu belästigen! Wut auf den Fremden, der die Frechheit besaß, ausgerechnet jetzt einfach in ihr Revier zu spazieren, wie schon so viele vor ihm! Was erlaubten sie sich, sie in ihrer Trauer zu stören?!
Aber diese Wut war falsch, und die Zimtfarbene erlaubte sich nicht, sie an irgendeinem der Anwesenden auszulassen. Kaei konnte nichts dafür, und ebenso wenig jener Fremde. Letzterer konnte selbstverständlich nicht wissen, was geschehen war, und Kaei wusste offensichtlich auch noch nicht bescheid, sondern tat nur seine Pflicht. Andraki atmete noch einmal tief ein und aus, sammelte sich.

"Danke, Kaei. Ich kümmere mich gleich darum."

Sie warf einen kurzen Blick zu Yacáru und ließ dann die anderen drei in der Obhut ihrer Beta zurück. Erst jetzt fiel ihr auf, dass Tearl sich im Gegensatz zu Caspar und Tyára etwas weiter abseits hielt. Sie suchte seinen Blick, wusste dann aber nicht, was sie ihm lautlos hätte mitteilen wollen, und wandte sich wieder ab. Gemessenen Schrittes näherte sie sich Sirion und seinen Welpen, die vor der unendlich schwierigen Aufgabe standen, Abschied zu nehmen. Andraki wünschte sich, sie könnte es ihnen allen leichter machen. Aber wann war der Tod eines geliebten Wesens jemals leicht?
Mit der Nase berührte sie Sirion leicht an der Flanke, während dieser sich um seine Tochter bemühte, um für einen kurzen Moment seine Aufmerksamkeit zu erregen.

"Sirion... Es tut mir so leid. Wenn ich irgendetwas für euch tun kann, zögert bitte nicht, es zu sagen."

Sie hob ihren Blick zu Toboe, um ihn wissen zu lassen, dass dieses Angebot natürlich auch ihm galt. Sie war dankbar, dass er hier war um zu helfen, denn sie würde jetzt nicht lange bleiben können. Sie musste diese Angelegenheit mit dem Fremden klären, und konnte erst danach wieder nach der kleinen Familie sehen. Andraki zögerte noch einen kurzen Moment, dann wandte sie sich langsam ab. Sie erwartete jetzt keine Antwort von einem der beiden, und erst recht nicht von den Welpen. Sie hatte sie nur wissen lassen wollen, dass sie für sie da sein wollte.
Ich bereue nichts
Sagt die Liebe mir
Bin die Sehnsucht, bin das Leid
Bin die große Einsamkeit
Doch ich bringe auch das Glück

Ohne mich, was wär?
Ohne mich, was wär?
30.07.2018 09:47
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Kati H. - dawnthieves.de

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20.10.2013

Musste dieser Hjalmar sich ständig wiederholen?

"Ja, ich habe schon beim ersten Mal verstanden, dass du nicht wieder gehen wirst und dass du uns helfen möchtest, obwohl ich nicht glaube, dass du uns überhaupt helfen kannst."

Ihre Stimme klang jetzt nicht mehr ganz so kalt, dafür aber leicht genervt.
Aber er hatte zumindest damit recht, dass dieser Tunneleingang nicht gerade ein angenehmer Ort war. Sie überlegte, ob sie es riskieren konnte, ihm zu gestatten, nach oben zu kommen, auch wenn das bedeutete, einen wichtigen strategischen Vorteil aufzugeben.
Doch Hjalmars nächster Vorschlag ihn doch einfach hier warten zu lassen und wegzugehen hinderte sie daran, diesen Gedanken zu Ende zu denken. War dieser Rüde wirklich so dämlich oder glaubte er nur, dass sie es war?

"Ja genau, ich lasse dich einfach alleine, und wenn du dann nicht mehr hier bist, merke ich das schon. Und dann weiß ich, dass sich irgendwo in unserem Revier ein vermutlich feindseliger Fremder herumtreibt. Was zu verhindern übrigens der einzige Grund ist, warum ich überhaupt noch hier bin. Für wie blöd hältst du mich eigentlich?"

Ihre Stimme hatte nun nichts kaltes mehr an sich, sondern klang wütend. Zusammen mit ihrer nun hoch aufgerichteten Rute und ihrem gesträubten Nackenfell sollte das hoffentlich keine Zweifel daran aufkommen lassen, wer hier jetzt das Sagen hatte.

"Dass eins klar ist: Falls ich dir erlauben sollte, den Tunnel zu verlassen, dann bleibst du stets in meiner Sichtweite und entfernst dich auch sonst nicht weiter von mir, als unbedingt nötig. Hast du das verstanden?"
BUT IN MY DREAMS
I SEE THE ONES I LOST SO LONG AGO
31.07.2018 23:14
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fireproof
No matter how you try
You can't burn me
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25.06.2010
Der Graue hatte ein zügiges Tempo angeschlagen, so dass die ohnehin schon müden Welpen sich vermutlich Mühe geben mussten, Schritt zu halten. Immer wieder versicherte er sich mit einem knappen Blick über die Schulter, dass sie unmittelbar hinter ihm liefen. Zum Glück hatten beide sofort begriffen, dass das Spiel vorbei war und machten keinerlei Scherereien. Beide wirkten ernst und beim Anblick ihrer besorgten Mienen empfand er trotz der angespannten Situation einen leisen Anflug an Stolz – aus beiden würden einmal anständige Wölfe werden.

„Ich weiß es nicht“, erwiderte er mit fester Stimme. „Aber irgendwas macht Finnjar furchtbare Angst. Trotzdem dürfen wir nicht direkt zu ihm laufen, versteht ihr? Sein Ruf kam vom Rudelplatz und er ist nicht allein. Was auch immer passiert ist, die Erwachsenen kümmern sich darum. Ihr könnt später nach ihm sehen und für ihn da sein.“

Solange sie nicht wussten, was genau passiert oder ob es womöglich gefährlich war, würden die Knirpse sich gedulden und sich von der Quelle des Tumults fernhalten müssen. Er ahnte bereits, wie schwer ihnen das fallen würden, aber was sie wollten oder nicht spielte in dieser Situation keine Rolle. Himmel, was er selbst wollte, spielte keine Rolle, sonst wäre er längst vorausgestürmt.
Es kam ihm wie eine Ewigkeit vor, bis sie schließlich die ersten Wölfe ausmachen konnten, darunter auch Andraki und eine zierliche, weiße Gestalt inmitten der aufgeregten Schar. Seine Gefährtin. Auf den ersten Blick wirkten alle weitgehend unversehrt. Er konnte die Erleichterung förmlich schmecken – solange es Yacáru gut ging, solange seine Familie in Sicherheit war, konnte er sich allem stellen, was dort auf sie wartete, egal wie furchtbar es war.
05.08.2018 19:10
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I'LL RAISE MY VOICE LIKE A WEAPON
UNTIL THEY FALL TO THE GROUND
and down on your knees you just don't look so tall
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Kati H. - dawnthieves.de

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28.09.2008
Andraki sagte nichts, aber was hätte es auch zu sagen gegeben. Sie konnten nichts anderes tun, als es hinzunehmen und irgendwie zu verarbeiten. Ändern konnten sie nichts.
Mehr Wölfe folgten ihrer Leitwölfin, Caspar allen voran, gefolgt von Tyára. Tearl blieb abseits und dann trat auch noch Kaei mit einer ganz anderen Nachricht hinzu. Ein Fremder. Der sich keinen besseren Zeitpunkt hätte aussuchen können. Andraki reagierte nur kurz auf Kaei und ging dann hinüber zu der trauernden Familie. Yacáru war ein wenig schlecht, weil sie wusste, sie musste es noch einmal aussprechen und kurz war sie ein frustriert darüber, warum die anderen nicht ein paar Schritte schneller hätten sein können, dann hätten sie es mitgehört, als sie es Andraki berichtete. Die Weiße nahm noch einen tiefen Atemzug und trat dann etwas dichter an ihre Schwester heran. Es war mehr eine unterbewusste Handlung, weil Caspar für sie praktisch noch ein halber Welpe war und sie sich wie ihre Schutzbefohlene vorkam. Sie blickte von ihr zu Kaei und dann zu Tyára, weil sie die Frage gestellt hatte.

„Jeanne ist tot.“

Es fühlte sich so anders an, es ein zweites Mal zu sagen, obwohl es genau dieselbe Wortwahl war. Sie fühlte keine neuen Tränen mehr in ihren Augen brennen, stattdessen hatte es fast eine ermüdende Wirkung, es noch einmal auszusprechen.

„Sie ist einfach umgefallen … Sie muss krank gewesen sein.“

Ihr Blick ging zurück zu Jeannes leblosem Körper, der nun viel besser sichtbar war, weil Sirion seine Welpen bereits von ihr wegtrieb. Sie wusste nicht, ob das richtig, oder falsch war. Aber der Anblick des weißen Körpers schmerzte ihr in der Brust und sie musste wieder wegsehen. Gerade rollten Gedanken in ihren Kopf, was sie nun mit ihr tun sollten, sie sollten Jeanne nicht einfach hier liegen lassen, aber … Das Geräusch weiterer Schritte lenkte sie ab.
Yacáru versteifte sich ein wenig, den einen Satz schon ein drittes Mal auf ihrer Zunge schmeckend, doch dann sah sie, dass es Akando und ihre Welpen waren. Sofort waren nur noch die Drei wichtig. Sofort eilte die Weiße auf ihre Familie zu und wusste auf einmal nicht mehr, wie sie es sagen sollte. Für ihre Welpen suchte ihr Kopf ganz automatisch nach beschönigenden Wörtern, aber es gab einfach nichts Beschönigendes für so eine Situation. Trotzdem kam es ihr viel zu harsch vor, ihre Kinder so unvorbereitet mit ihrer ersten Erfahrung mit dem Tod zu konfrontieren. Ihr Gefährte und sie hatten ihnen natürlich bereits beigebracht, was der Tod war, aber der Tod eines wichtigen Teils ihres Lebens war in der Praxis so völlig anders, als in der Theorie.
Yacáru trat zu Yasharo und Ayana und fuhr jedem ihrer Welpen mit der Zunge über den Kopf, bevor sie etwas hilflos zu Akando aufblickte.

„Es ist leider etwas sehr trauriges passiert … Jeanne ist gestorben.“

And in my mind, in the faraway here and now, I've become in control somehow and I never lose my temper, because I will be the picture of of discipline, never messing up anything and I'll be a good respectable member. And it's funny how I imagined that I would be that person now, but it does not seem to have happened, maybe I've just forgotten  how  to  see that I am  not exactly the  person that I thought I'd be
Instead I am exactly the person that I want to be
13.08.2018 16:00
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I'LL TRY TO PICTURE ME WITHOUT YOU BUT I CAN'T
cause we could be immortals
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Kati H. - dawnthieves.de

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09.07.2006
Das in Worte zu fassen, was durch seinen Kopf geisterte, wäre unmöglich gewesen. Einfach zu erklären was er dachte, was los war, wieso Jeannes Tod ihn so unerwartet aus dem Gleichgewicht gerissen hatte, das auch zuvor schon nur eine Illusion gewesen war. Es ging nicht. Er war normalerweise immer rational genug gewesen, um sich selbst zu erklären, was los war. Diesmal versagte er selbst darin. Hätte Saiyán eine Erklärung von ihm gefordert, hätte er schweigen müssen, denn es gab in diesem Moment nicht eine Sache, die er verstand. Nicht, dass er stehen blieb, als Ashlynn sich näherte. Nicht, dass er sich gleichzeitig danach sehnen und davor fürchten konnte. Nicht dass Kiba hier war und irgendwie doch nicht. Aiyán schien zu schweben, nur ohne das Gefühl der Freiheit, das dazugehörte.

Als Ash ihn erreichte, wandte er den Kopf noch ein wenig deutlicher ab. Nicht nur um ihrem Blick auszuweichen, sondern auch um den seines Bruders nicht mehr zu sehen. Das Unverständnis, die Verwirrung, die Ahnung die er zu sehen glaubte. Saiyán war sein Ebenbild, sein Zwilling, wieso sollte er nicht auch genau das über Ai denken, was er selbst über sich dachte? Und das war seltsamerweise noch ein bisschen schlimmer, als allein schlecht über sich zu denken. Wenn jemand diesen Gedanken teilte, musste er wahr sein. Also sah er weg und erwartete die Berührung nicht, die schließlich folgte.
Zuerst zuckte er so leicht zusammen, dass Ashlynn es wahrscheinlich kaum spürte, nur ein kurzes Vibrieren der silbrig werdenden Fellspitzen. Es war wie der letzte Hauch, der Kibas Nähe gefehlt hatte, um echt zu werden, die letzte, zögerliche Ausführung eines Gedankens. Er öffnete die Augen wieder, noch immer abgewandt von Sai, und starrte in den Wald. Und dann, nach einer gefühlten Ewigkeit, atmete er tief und leise aus und schien kleiner zu werden dabei. Es war kein Seufzen, weil keine Erleichterung darin lag und es viel zu still war, nur spürbar, nicht hörbar. Aber es war ein Anfang.

„Ihr solltet nicht hier sein“, sagte er leise und gab sich Mühe, nicht undankbar zu klingen. Er war alles andere als das. Aber das zuzugeben war verdammt schwer. Vielleicht konnte Ash es spüren, weil er ihr nicht auswich und schließlich sogar den Kopf so neigte, dass er mit der Nase ebenfalls das Fell an ihrem Hals berühren konnte. Sie roch nicht mehr vertraut, aber auch nicht fremd.

13.08.2018 21:01
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