Spielleitung & Helfer
 
Gründung:    23. Juli 2005
12 Rüden
9 Fähen
davon 4 Welpen
TAG | 30. Dezember 1926 . abends
WETTER | Himmel schon recht dunkel # vereinzelte Schneeflocken # weiße Nordlichter # -6 °C

Seit dem letzten Plot sind etwa 2 Monate vergangen. Die Welpen lernen langsam mit dem Verlust Jeannes zurecht zu kommen, doch es ist schwer, vor allem für ihre eigenen. Als der Herbst in den Winter überging, ist das Rudel zum Gebirgsbach weitergewandert. Man hat wie schon im vergangenen Jahr kein Interesse daran, in der "Winterhöhle" Quartier aufzuschlagen, aber man ist sich um ihren Nutzen bewusst, sollte der Winter mit heftigen Schneestürmen aufwarten, deshalb wurde beschlossen, einfach in ihrer Nähe zu lagern. Während der Winterpelz bei den Wölfen an Fülle gewonnen hat, schienen sich außerdem bei ein paar Individuen neue Abzeichen im Pelz herauszubilden. Es ist nicht übermäßig auffällig, da sich der Prozess mit dem Fellwechsel vermischt, aber irgendwie sehen ein paar Rudelmitglieder ein ganz klein bisschen anders aus als sonst, oder? Was aber definitiv jedem an diesem Tag auffällt ist das weiße Nordlicht, dass am Himmel erschienen ist. Genau wie es nach jenem Tag im letzten Winter auftauchte.

Ab 6 Tagen werden hier User darauf hingewiesen, wie lange sie schon mit Schreiben dran sind. Diese User dürfen nach dem Ermessen des Wartenden übersprungen werden.


Toboe Tear seit: 24 Tagen
Aiyán Tendes seit: 21 Tagen
Sheyna seit: 18 Tagen
Kaei Avéyu seit: 9 Tagen

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CHARAKTER


FAMILIE


KRISTALLBILDER


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Aidan

Dabei seit

28.02.2016

RPG-Beiträge

25

E-Mail

fuesseler@gmail.com

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keine Angabe

Bildnachweis

Kati H. - dawnthieves.de

PN

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Nαme

Aidan

Bedeutung

feurig

Unterαrt

Naléjin & Nachtwolf Mix

Geschlecht

Rüde

Alter

2 Jahre, April 1924

Mαße

89 cm & 59 kg

Augen

Bernstein

Fell

rauchiges ausgeblichenes Schwarz, rötliche Akzente
If there's one thing I have learned
In my short time on this earth
Devotion should be owed not earned
Only you determine what you're worth.

My father was an oak
The earth moved when he spoke
My father conquered seas
But was not there for me.

We are set free
We are the sons of apathy
Though it's not right
It's all we know
And there's no one left to follow.

AUSSEHEN

Das Leben als Wanderer hat den Körper des jungen Rüden bereits seit den späten Welpenmonaten geprägt. Seine Läufe sind kräftig und sehnig, doch auch der Rest seines Körpers zeugt von Zähigkeit. Er ist kompakt gebaut, mit breiten Schultern und breiten Kreuz, äußerst standhaftig und ausdauernd, auch wenn nicht der schnellste Läufer. Sein Pelz ist geprägt von den verschiedensten warmen Tönen der Dunkelheit - es sind kaum mehr rein schwarze Stellen übrig, vor allem an der Halskrause, dem Bauch und Hinterlauf ist sein Fell zu einem Beigeton ausgeblichen. Der rötliche Schimmer, den er von seiner Mutter geerbt hat, ist immer noch gut erkennbar, auch wenn seine Stärke sehr nach den Lichtverhältnissen variiert.
Auch die Schnauze ist reichlich gespickt mit hellen Härchen. Sein Fell ist von Natur aus weich und plüschig und er muss nicht viel tun, um es in Ordnung zu halten, außer es dann und wann etwas zu säubern. Er achtet zwar darauf, nicht wie eine verdreckte Sau auszusehen, doch etwas Schmutz macht ihm noch lange nichts aus.

Die Ähnlichkeit zu seiner Mutter wird weiter verstärkt durch die Bernstein-Farbe seiner Augen - das charakteristische Feuer scheint ihnen vielleicht zu fehlen, denn er hütet ihren Ausdruck sehr sorgfältig - manchmal scheinen sie fast unterkühlt zu blicken, als hätte sich ein Frostfilm über die sonst warme Farbe gebildet. Doch wenn sein Temperament auflodert, so kann kein Zweifel bestehen, dass er tatsächlich Adalis Sohn war - dann flackert es wieder in den Augen auf.

Sein Körper blieb nicht nur von Wind und Wetter unverschont, auch Fänge und Menschenwaffen haben sich zeitweilen an ihm zu schaffen gemacht. Die meisten Zeichen der Zeit bleiben unter seinem dichten Fell verborgen, auffällig ist vielleicht nur eine große Narbe an seinem Bauch, eine kleinere Narbe an seinem hinteren rechten Oberschenkel - ein Streifschuss aus einem Gewehr - und sein leicht angerissenes rechtes Ohr.

CHARAKTER

Was passiert, wenn ein Welpe, der sich von allen verlassen fühlt, plötzlich in die Pfoten eines falschen Wolfes gerät? Gierig nach jedem Tropfen der Zuwendung lechzend, in seiner kindlichen Naivität das wahre Wesen dieses Wolfes nicht sieht und sich ihm mit Leib und Seele verschreibt - einem Wolf, der so gut wie der Teufel sein könnte. Was passiert mit seinem guten Herz, wenn es denn auch gebrochen war?
Gebrochen? Nein, stopp, bitte nicht mehr Druck auf die Tränendrüsen, bevor wir den jungen erwachsenen Rüden endgültig in die Schublade der 'ewigen Opferrolle' stecken.
So würde er sich selbst nämlich nicht gerne sehen, hätte er denn genug Klarsicht um seine Lage wahrzunehmen.

Nicht gebrochen also, aber mit eindeutigen Dellen, hat Ténshi Kurái ihn damals aufgefunden und entschieden, ihn weiter nach Lust und Laune zu formen. Die Weltsicht und Gedanken Aidans wurden ordentlich verbogen, ihm wurden Gedanken und Zweifel eingetrichtert, Wut in ihm angeschürt zweifelsfrei in der Hoffnung, Hass in ihm keimen zu lassen. Zorn ist da in ihm ohne Zweifel reichlich vorhanden - doch Hass? Hass war ihm größtenteils fremd. Wie oft hatte er sich gewünscht, diese starke Gefühle Ténshis nachvollziehen und teilen zu können.

Was hat er als erstes von seinem Mentor gelernt? Stolz. Sowohl in der äußeren, wie auch in der inneren Haltung. Aidan macht sich nicht klein, ganz im Gegenteil, alles an seinem Auftreten ist bewusst. Er verschwendet fast schon peinliche Mengen an Energie daran, alles unter Kontrolle zu halten. Das musste er auch, mit einem Mentor, dem Gefühlsduselei zuwider war und bei dem man ständig auf der Hut sein musste. So wählt Aidan auch seine Worte eher überlegt, als aus dem Bauch heraus. Grundlage jeder neuen Begegnung ist für den Rüden Misstrauen. Es fehlt ihm nicht an Mut und Tatkraft, was man vielleicht zuerst annehmen könnte, wenn man ihn mit Fremden agieren sieht. Er ist berechnend, achtet mindestens so genau auf die Reaktionen seines Gegenübers wie auf sein eigenes Mienenspiel. Wenn es jedoch darum geht sich zu verteidigen, zu kämpfen, oder in der Jagd den richtigen Moment anzupassen, so ist sein Instinkt in der Regel schnell und korrekt zur Stelle.

Ist doch alles schön und gut könnte man meinen - wieso dann aber solch eine Einleitung? Ach ja, da ist noch all der Mist, den sein Mentor ihm tatsächlich eingetrichtert hat.
Die erste Lehre? Sag den Wölfen nie deine wahre Meinung über sie! Aidan war ein guter Schüler, der an den Lefzen seines Mentors hing - und tatsächlich, selbst heute wiederholt er die alten Mantras noch, wandelt auf festgefahrenen Gedankenmustern. Er ist nicht unbedingt ein Lügner, aber er behütet seine Wahrheiten argwöhnisch und geht nicht mit ihnen hausieren.
Die Erinnerung an seine Familie, an sein Rudel ist wohl am meisten verrenkt. Im Maul seines Mentors waren sie alle Egoisten, die sich kein bisschen um das Wohlergehen Aidans scherten, ihn vernachlässigt hatten und ihn sogar regelrecht beschuldigten. Aidan sah und sieht das selbst heute noch in seinen Erinnerungen bestätigt, auch wenn diese immer verschwommener werden und sich mit der Sichtweise seines Mentor vermengt hatten. Wenn er an seine Familie denkt, so ist es auf eine sehr bittere Weise - doch er tat es nicht oft, denn es schmerzte ihm zu sehr. Er lernte, die Vergangenheit zu verdrängen um sich diesen Schmerz zu ersparen. Er lernte, das Wort 'Liebe' aus seinem Vokabular zu streichen - denn sein Mentor hatte klargestellt, dass dieses Wort nie wieder üben Aidans Lefzen weichen durfte. Natürlich liebte er Ténshi - auf allen erdenklichen Ebenen, denn dieser Rüde war so viel mehr als nur ein Mentor für ihn. Aidan ersetzte das Wort durch "Hingabe" und dieses Wort wurde das A und O für ihn, der Grundstein auf den er sich selbst langsam aber sicher erbaute. Er war seinem Mentor Hingabe schuldig und schwor sich selbst bald schon, ihm ewig treu zu sein.
Überhaupt stößt Aidan an jeder erdenklichen Ecke seiner Gedanken und Entscheidungen an den Einfluss seines Mentors, dessen Stimme und Worte sich tief in ihm eingenistet haben. Auch wenn er schon früh gelernt hatte, einen Teil seiner selbst gegen Ténshi abzuriegeln - ein Selbstschutz, dessen Methoden er von ihm selbst erlernt hatte - ist sein Mentor doch tief in ihn eingedrungen und hat Teile seiner Identität umgeschrieben, seine gesunde eigenständige Entwicklung zu hemmen versucht.

Treue prägt Aidan - oder zumindest sieht er das so. Treue wem gegenüber jedoch? Nun, wo sein Mentor tot war und auch seine Wegbegleiter aus der Zeit danach entweder verschwunden oder gestorben waren, war er verloren. Aidan ist kein Wolf, der für die Einsamkeit geschaffen ist. Er sehnt sich nach bedeutungsvollen Bindungen - und die letzte Bindung, die ihm blieb, war zu seiner alten Heimat. Es war der logische Schritt, zurückzukehren, auch wenn er wusste, dass es ihm schwer fallen würde - schließlich hatte er sich mit seinen genauen Gefühlen gegenüber seiner Vergangenheit nie konfrontieren wollen. Er weiß, dass seine Wunden nicht zu Narben verheilt sind. Er ahnt, dass sie neu aufreißen werden, sobald er zurückkehrt, als wäre er noch immer der selbe Welpe, der fortgezogen ist.
Egal wie sehr er sich an seine Kontrolle klammert, egal wie sehr er sein eigenes selbst unterdrückt hat, Aidan ist und bleibt im Inneren ein sehr emotionaler Wolf. Auch sein Temperament hat er nicht verloren, nur Zaumzeug aufgelegt. Er fühlt sehr stark und tief - Gefühle wie Eifersucht, Schuld, Vorwürfe, Verlustängste und die altbekannte Wut, das Gefühl der Ungerechtigkeit und Hilflosigkeit. Alles frisch wie aus der Welpenzeit, eine Welle, die nur darauf wartet, ihn endgültig zu überrollen. Aber wieso kehrt er dann zurück? Aidan hat keine Träume, keine Erwartungen an die Zukunft. Wie denn auch, wenn Ténshi lange sein ein und alles war? Und danach, danach versank er in seiner Zeit bei den Schlittenhunden in der gemütlichen hündischen Einfachheit. Kameraderie und blankes Überleben und ein Grundprinzip, welches ihn und die Hunde verband und sie einander verstehen ließ : Treue.

Aidan empfindet keine Gefühle der Hingabe oder Treue, wenn er an sein Zuhause denkt. Er will auch nicht enttäuscht werden, weswegen er erst Recht keine Erwartungen hat. Er kehrt einfach zurück, weil ihm nichts anderes mehr blieb.

Was sein Mentor Aidan nicht nehmen konnte, war sein gutes Herz. Wenn man von seinem Misstrauen absieht und er dieses erst einmal überwunden hat, ist er ein hilfsbereiter und teamfähiger Wolf. Verantwortungsbewusstsein hat er auch genügend - hatte er sich schon als Welpe mit seinen Schuldgefühlen für den Tod seiner Freundin herumschlagen müssen. Auch seinen Mentor sah er mit der Zeit als seine Verantwortung an, ebenso seine Hundekameraden in der Wildnis - wem man treu war, den beschützte man, für dessen Wohlergehen trug man Verantwortung. Einfache, logische Schlüsse. Aidan mag feste Prinzipien und einfache Regeln, nach denen er auch versucht sein eigenes Dasein strukturiert.

Das hört sich jetzt alles sehr ernst an, als wäre dem gerade mal zwei Jahre alten Rüden der Spaß völlig fremd. Das stimmt natürlich nicht. Aidan liebt es, seinen Adrenalinpegel etwas hochzupumpen. Es war seine Vorliebe gewesen, sein Kampfkönnen erst an seinem Mentor zu erproben und dann sich auch mit der Hundemeute als Rauf- und Spielpartner zu vergnügen. Doch Aidan kann nicht ohne eine gewisse Grundlage des Vertrauens locker sein - und selbst dann ist er aus der Gewohnheit noch immer ständig auf der Hut. Besonders weil er hinter den Stirnen von Wölfen oft falsche oder auch hinterhältige Absichten argwöhnt, wie es ihm sein Mentor oft zugeflüstert hatte.

STÄRKEN

selbstbewusstes Auftreten
treu
verantwortungsbewusst
zäh
gute Selbstbeherrschung
guter Beobachter
welterfahren
Kompartimentalisieren

SCHWÄCHEN

berechnend
misstrauisch, manchmal ins Paranoide grenzend
verrenktes Weltbild
kaum entfaltete, fremdbestimmte Persönlichkeit
fieser dunkler Humor, oft zur falschen Zeit
nachtragend

VORLIEBEN

Simplizität
Hingabe & Treue
Hunde
Jagd & Spiel

ABNEIGUNGEN

Abweisung
Verrat
Einsamkeit
Stille
Gewalt
Bruder    Teyrm

Angst des Herzens

Bewohner des Herzens

Abbild des Herzens

Verlust des Herzens

Wunsch des Herzens

Erinnerung des Herzens

DATUM

TITEL

TEILNEHMER

03.05.1926 Heimkehr in die Fremde Yacáru, Teyrm, Akando, Caspar, Aidan
04.05.1926 Aller Anfang ist schwer Nathanael, Caspar, Aidan
05.05.1926 Testing the waters Akira, Aidan
10.07.1926 a breeze of youth Finnjar, Caspar, Aidan
03.08.1926

XXVI. ERWACHENDES URGESTEIN

Jeanne, Yacáru, Leikuna, Andraki, Teyrm, Farai, Toboe Tear, Aiyán Tendes, Saiyán Tendes, Akando, Ashlynn Cináed, Kaei Avéyu, Nùkûn, Sirion, Celethya, Akira, Tearl Elaynès, Ceal, Eeal, Tyára Telay, Nathanael, Yasharo, Ayana, Yavinja, Finnjar, Yakez Avéyu, Caspar, Aidan
12.08.1926 Duft des Abenteuers Finnjar, Aidan
02.09.1926 Herbstboten Aidan, 109
26.10.1926

XXVII. WIRRER REGENSCHLEIER

Jeanne, Yacáru, Andraki, Teyrm, Toboe Tear, Aiyán Tendes, Saiyán Tendes, Akando, Ashlynn Cináed, Kaei Avéyu, Sirion, Akira, Tearl Elaynès, Tyára Telay, Yasharo, Ayana, Yavinja, Finnjar, Caspar, Aidan, und ehemalige Mitglieder
30.12.1926

XXVIII. NACHTLICHTER

Yacáru, Andraki, Toboe Tear, Aiyán Tendes, Saiyán Tendes, Akando, Ashlynn Cináed, Kaei Avéyu, Sirion, Akira, Tearl Elaynès, Tyára Telay, Yasharo, Ayana, Yavinja, Finnjar, Caspar, Aidan, 113, 115, 120, 121