Spielleitung
Helfer
Rüden
14
Fähen
11
Gesamt
25


GRÜNDUNG:    23. Juli 2005
TAG | 26. Oktober 1926 . Mittagszeit
WETTER | wolkenbedeckter Himmel . kaum Wind . 8 °C

Seit dem letzten Plot sind über zwei Monate vergangen. Mittlerweile ist der neue Talausgang erkundet und es wurde festgestellt, dass sich in ihm ausnahmsweise keine neuen Spiegelkristalle befinden. Auch das Rätsel des Schädels ist gelöst und konnte einem unbekannten, sehr hässlichen Raubtier zugeordnet werden, das vor vielen Jahrhunderten im Tal heimisch gewesen sein musste und mittlerweile ausgestorben ist.
Zum selben Zeitpunkt verschwand Leikuna und trotz gründlicher Suche fand niemand mehr ein Lebenszeichen von ihr. Im Spätsommer verließ außerdem Farai das Rudel, um allein auf Wanderschaft zu gehen.
Zurzeit lagert das Rudel auf der Lichtung um die Senke, in der sich die neugefundene Höhle befindet. Dank des vielen Regens steht dort drin mittlerweile knöchelhoch Wasser. Seit kurzem ist es den Welpen erlaubt, sich frei außer Sichtweite von Eltern und Aufpassern zu bewegen, solange sie nah genug bleiben. Bisher hat das gut geklappt. Doch obwohl es zurzeit fast überall im Tal Matschflächen gibt, übt die ehemalige Sumpffläche weiter im Westen noch immer einen irrationalen Reiz auf die Jungtiere aus.

Ab 6 Tagen werden hier User darauf hingewiesen, wie lange sie schon mit Schreiben dran sind. Diese User dürfen nach dem Ermessen des Wartenden übersprungen werden.


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Finnjar

Welpe 6 Monate Rüde 71 cm
DABEI SEIT
04.08.2015
BEITRÄGE
27
BILDNACHWEIS
Monty Sloan - wolfpark.org

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Mit Sorge in den gräulichen Augen sah er seinen Freunden still hinterher. Seine Hoffnung war derweil zweigeteilt, denn einerseits wünschte er sich, dass sie nichts finden würden und sicher waren – auf der anderen Seite aber wurmte (haha) es ihn, dass man ihnen nicht glaubte. Natürlich, sie hatten ihre Fantasie, aber es war nicht so, dass sie ständig nur durch die Gegend liefen und Lügen verbreiteten. Er war ähnlich gekränkt wie damals, als sein Vater ihm unterstellt hatte, dass er gelogen hatte. Er war gerade nur nicht in der Lage, das ebenso deutlich zum Ausdruck zu bringen. Aber vertraute sowohl Yasharo als auch Ayana. Sie würden Akando schon zeigen, dass es stimmte, was sie erzählt hatten. Er hatte sich nicht in Algen verfangen, denn Algen wurden nicht plötzlich – Finnjar hob mit einem Mal den Kopf, als ihm dieser Aspekt wieder in Erinnerung schoß.

„Das, was mich unter Wasser gedrückt hat, wurde ganz plötzlich schwerer. Ich habe mich nicht verfangen. Irgendetwas wollte, dass ich mit dem Kopf unten bleibe.“, teilte er der Hellen seinen Eindruck mit.

Bisher hatte er es dankend, aber still zur Kenntnis genommen, dass sie sich seinem Tempo anpasste. Allmählich wurde zumindest der Husten besser, aber die Erschöpfung ließ nicht wirklich nach. Während er also die Geschwindigkeit bestimmt hatte, hatte er sich selbstverständlich darauf verlassen, dass Yacáru die Richtung kannte. Hier und da prüfte auch er mal kurz mit der Nase die Witterungen, aber in erster Linie trottete er der Mutter seiner Freunde einfach blindlinks hinterher. Zwar überkam ihn kurz die Sorge, als seine Eltern nicht antworteten, aber er machte sich keine weiteren Gedanken darum. Die Beta schien zu wissen, wohin sie liefen. Mehr aus Zufall hob er irgendwann den Blick, der bislang hauptsächlich auf seinen eigenen Pfoten gelegen hatte. Auch er sah die beiden schwarzen Hinterteile und witterte instinktiv, um wen es sich handelte. Sirions und Jeannes Fährte lag ebenfalls in der Luft, doch etwas ganz anderes verunsicherte den jungen Wolf plötzlich mit einer Härte, die ihn selbst überraschte. Er roch Unsicherheit, die sich mit dem Geruch der beiden schwarzen Requisten vermischte. Eine Tatsache, die für ihn überhaupt nicht zusammenpassen wollte. Ohne es selbst zu merken, rückte er ein Stück näher an Yacáru heran. Seine Rute war unsicher zwischen die Hinterläufe geklemmt, während seine Ohren fragend durch die Luft schnippten.

„Was ist da los?“, flüsterte er davon ausgehend, dass auch Yacáru gemerkt hatte, dass hier irgendetwas nicht stimmte.

even if the sky is falling
hold my hand and help me stand



17.04.2018 12:11

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Aiyán Tendes


I'LL TRY TO PICTURE ME WITHOUT YOU BUT I CAN'T
cause we could be immortals

Mitglied 2 Jahre Rüde 93 cm
DABEI SEIT
09.07.2006
Charakterbogen BEITRÄGE
151
BILDNACHWEIS
Kati H. - dawnthieves.de

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IT'S GOTTA GET EASIER
AND EASIER SOMEHOW
BUT NOT TODAY
*

Langsam setzten sich die Puzzleteile zu einem Bild zusammen, das er lange nicht mehr hatte ansehen müssen. Mit Kiba war es anders gewesen, aber auch da hatte dieser seltsame Unruhe von allen Besitz ergriffen, noch bevor sie es gewusst hatten. Und nun war es dieses Gefühl, zusammen mit Sirions kauernder Haltung, diesen angstdurchsetzten Gerüchen und Jeannes anhaltende Reglosigkeit. Alles sprach dagegen, dass sie so ruhig hier lag, während ihr Gefährte mehr als offensichtlich Angst hatte und die Zwillinge bei ihr auftauchten, auf die sie nie nicht reagieren würde. Alles, außer dem Tod.

Die Erkenntnis sickerte langsam in sein Bewusstsein und ließ sich schließlich nicht mehr leugnen. Er roch kein Blut und sah keine Erklärung, auch nicht in Sirions Gesicht, als dieser endlich den Kopf hob. Es sah eher so aus, als würde der braune Rüde bei Aiyán nach einer Antwort suchen. Der Requist wich, noch bevor Sirion es forderte, einen Schritt zurück. Jeanne war tot, die unendliche Jeanne. Aiyán wusste nicht einmal, wie alt sie gewesen war, weil es nie wichtig gewesen war. Sie war das Rudel, sie war sein Herz. Eines, das man gern mal übersah, das man für selbstverständlich nahm und für seine Sanftheit manchmal belächelte. Der Schwarze hatte Jeanne nie wanken sehen, hatte sich nie Sorgen um sie gemacht und sich entsprechend nie mit dem Gedanken beschäftigt, sie könnte irgendwann einmal nicht mehr das Herz sein. So viele waren in den letzten Jahren gegangen, auch Wölfe die Aiyán für Freunde gehalten hatte. Er hegte bei so einigen Rudelmitgliedern immer noch Zweifel, ob sie für immer bleiben würden – nur bei Jeanne war das nie der Fall gewesen. Und jetzt war sie tot, einfach so.

Aiyán verharrte noch einen Moment schweigend, doch dann kam er Sirions Forderung nach. Ohne die Nase nochmal zu Jeanne hinabzusenken oder irgendeinen trostlosen Trost auszusprechen, wandte er sich ab und bedeutete seinem Bruder mit einem Blick, mitzukommen. Er mochte Jeanne länger kennen als der wildfarbene Rüde, aber Ai sah ihn dennoch im Vorrecht, wenn es ums Abschiednehmen ging. Dieser letzte Moment gehörte Sirion und seinen Welpen. Bei dem Gedanken an Yavinja, die ja gerade ausgelassen mit Ashlynn durch den Wald tobte, zog sich sein Magen zusammen. Wann sie wohl zum nächsten Mal so sorglos herumrennen würde? Würde sie es von Sirion erfahren oder von einem der anderen? Von ihnen?

Aiyán blieb wenige Meter entfernt wieder stehen, in seiner Art der respektvollen Anteilnahme. Doch Sirion würde nicht lange allein mit seiner Gefährtin bleiben, Yacáru hatte sich aus unmittelbarer Nähe bereits angekündigt und wurde nun zusammen mit Finnjar zwischen den Bäumen sichtbar. Ais Ohren sanken, ebenso wie sein Blick. Aber er blieb, wo er war.



21.04.2018 21:14

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