Spielleitung
Helfer
Rüden
14
Fähen
11
Gesamt
25


GRÜNDUNG:    23. Juli 2005
TAG | 26. Oktober 1926 . Mittagszeit
WETTER | wolkenbedeckter Himmel . kaum Wind . 8 °C

Seit dem letzten Plot sind über zwei Monate vergangen. Mittlerweile ist der neue Talausgang erkundet und es wurde festgestellt, dass sich in ihm ausnahmsweise keine neuen Spiegelkristalle befinden. Auch das Rätsel des Schädels ist gelöst und konnte einem unbekannten, sehr hässlichen Raubtier zugeordnet werden, das vor vielen Jahrhunderten im Tal heimisch gewesen sein musste und mittlerweile ausgestorben ist.
Zum selben Zeitpunkt verschwand Leikuna und trotz gründlicher Suche fand niemand mehr ein Lebenszeichen von ihr. Im Spätsommer verließ außerdem Farai das Rudel, um allein auf Wanderschaft zu gehen.
Zurzeit lagert das Rudel auf der Lichtung um die Senke, in der sich die neugefundene Höhle befindet. Dank des vielen Regens steht dort drin mittlerweile knöchelhoch Wasser. Seit kurzem ist es den Welpen erlaubt, sich frei außer Sichtweite von Eltern und Aufpassern zu bewegen, solange sie nah genug bleiben. Bisher hat das gut geklappt. Doch obwohl es zurzeit fast überall im Tal Matschflächen gibt, übt die ehemalige Sumpffläche weiter im Westen noch immer einen irrationalen Reiz auf die Jungtiere aus.

Ab 6 Tagen werden hier User darauf hingewiesen, wie lange sie schon mit Schreiben dran sind. Diese User dürfen nach dem Ermessen des Wartenden übersprungen werden.


Yavinja seit: 106 Tagen
Aidan seit: 64 Tagen
Caspar seit: 17 Tagen
Teyrm seit: 6 Tagen


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Tyára Telay


• A deeper breath goes out •
the pulse is racing towards the line

Mitglied 2 Jahre Fähe 85 cm
DABEI SEIT
25.11.2014
Charakterbogen BEITRÄGE
43
BILDNACHWEIS
Tyáras eigenes Werk

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Akando & Tyára Telay
11. November 1926 . später Nachmittag
wolkenbedeckter Himmel, wenig Wind, 6 °C
Neeshs Wald - die alte Eiche



Die alte Eiche glich mit ihren zahllosen Verästelungen uns Armen ihrer ausgewachsenen Verzweiflung,die mit jedem Regenschauer, mit jedem Wind und mit jedem Lichtteilchen rauer wurde. Schnaufend ließ sich die Dunkle neben dem dicken Stamm nieder und streckte die Vorderpfoten von sich. Der kühle Wind blies ihre Fellhärchen sanft mit sich mit und rief ihr immer wieder wach, dass sie noch am Leben war. Ein Fakt, den ihre Eltern so sicher nicht mehr teilen konnten, obgleich ihre Mutter nicht tot war. Etwas, das sie sich immer und immer wieder einredete. Sie war nicht tot. Aber sie war auch nicht am Leben. Es war im Grunde das Unerträglichste, was man sich nur vorstellen konnte. Aber niemand vermochte sie zu verstehen, allenfalls Toboe, vielleicht noch Ashlynn ein Stück weit. Niemals aber ihre aufgeblasenen Strotzprotzbrüder, die den Kopf nur in den Wolken trugen und alles Getier zermalmten, das ihnen zwischen die Pfoten kam – auch geschwisterliches Getier. Wie schafften sie es nur, die unnatürliche Abwesenheit ihrer verehrten Mutter so leicht wegzustecken? Sie mussten ein Herz aus Stein haben, so schwer, dass sie jeder Fluss nach unten ziehen und ertrinken lassen würde.
Wie ein bockiger Welpe stierte sie vor sich, die Schnauze dabei wie eine gefährliche Spitze vor sich haltend, die Lefzen zusammen gepresst. Sie versuchte sich vorzustellen, wie es gewesen wäre, wären sie jetzt hier gewesen … Mama, Papa … vor allem aber erstere. Hier bei ihr sich dicht an ihren Pelz schmiegend und ihr das gebend, was sie brauchte, um doch endlich noch erwachsen zu werden.
15.03.2018 17:39

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