Spielleitung
Helfer
Rüden
14
Fähen
11
Gesamt
25


GRÜNDUNG:    23. Juli 2005
TAG | 26. Oktober 1926 . Mittagszeit
WETTER | wolkenbedeckter Himmel . kaum Wind . 8 °C

Seit dem letzten Plot sind über zwei Monate vergangen. Mittlerweile ist der neue Talausgang erkundet und es wurde festgestellt, dass sich in ihm ausnahmsweise keine neuen Spiegelkristalle befinden. Auch das Rätsel des Schädels ist gelöst und konnte einem unbekannten, sehr hässlichen Raubtier zugeordnet werden, das vor vielen Jahrhunderten im Tal heimisch gewesen sein musste und mittlerweile ausgestorben ist.
Zum selben Zeitpunkt verschwand Leikuna und trotz gründlicher Suche fand niemand mehr ein Lebenszeichen von ihr. Im Spätsommer verließ außerdem Farai das Rudel, um allein auf Wanderschaft zu gehen.
Zurzeit lagert das Rudel auf der Lichtung um die Senke, in der sich die neugefundene Höhle befindet. Dank des vielen Regens steht dort drin mittlerweile knöchelhoch Wasser. Seit kurzem ist es den Welpen erlaubt, sich frei außer Sichtweite von Eltern und Aufpassern zu bewegen, solange sie nah genug bleiben. Bisher hat das gut geklappt. Doch obwohl es zurzeit fast überall im Tal Matschflächen gibt, übt die ehemalige Sumpffläche weiter im Westen noch immer einen irrationalen Reiz auf die Jungtiere aus.

Ab 6 Tagen werden hier User darauf hingewiesen, wie lange sie schon mit Schreiben dran sind. Diese User dürfen nach dem Ermessen des Wartenden übersprungen werden.


Jeanne seit: 61 Tagen
Andraki seit: 35 Tagen
Hjalmar seit: 22 Tagen    (abgemeldet)
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Teyrm seit: 8 Tagen
Aiyán Tendes seit: 6 Tagen


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Beitrag

Sirion


All this passed
Without a scar
×××××××××××××


Mitglied 6 Jahre Rüde 84 cm
DABEI SEIT
05.04.2013
Charakterbogen BEITRÄGE
45
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Kati H. - dawnthieves.de

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Ermuntert und hellauf durch die freudige Laune seiner Gefährtin konnte Sirion nichts anderes tun, als sofort aufzuspringen als er von Jeanne dazu aufgefordert wurde. Er jaulte noch eben gespielt auf, als seine Nase plattgedrückt.
Kurz darauf sprang der Rüde auf. Er lief der weißen Fähe hinterher und hatte sie schnell eingeholt. Mit einem Grinsen auf dem Gesicht schleckte er ihr über die Nase.

"War das gerade etwa eine Herausforderung? Wenn du dir unbedingt an Finnjars Methoden zur Tarnung bei der Jagd aneignen willst, bin ich natürlich der letzte der dich dabei aufhält." antwortete der Braune neckisch.

Den Blick nach vorn gerichtet, aber ein Ohr immer zu seiner Gefährtin, lief er an ihrer Seite. Er konnte sich gerade nichts schöneres Vorstellen, als an ihrer Seite zu laufen und mit ihr seine Zeit zu verbringen. Endlich konnten sie mal ihre Welpen alleine lassen und ihrer Wege gehen. Natürlich war es auch für ihn schwer gewesen, als Finnjar und Yavinja zum ersten mal allein losgezogen waren, aber das gehörte nun einmal dazu, seine Kinder aufwachsen zu sehen. Sie dabei zu beobachten wie sie immer selbstständiger wurden und sich in der Welt zurechtfanden. Sie würden ihre eigenen Abenteuer bestreiten, aber auch selbst erfahren wie gefährlich die Welt sein konnte.

So wirklich wusste Sirion nicht wohin ihn seine Gefährtin schleppen wollte, doch war er sich ganz sicher, dass sie schon wusste wohin es ging. Er sah zu seiner linken Seite und blickte im gemächlichen Lauf Jeanne an.

"Sag mal, hast du eigentlich ein bestimmtes Matschloch im sinne in dem du dich unbedingt wälzen willst, oder rennst du einfach nur drauf los und hoffst ein gutes zu finden?"

Rollten die Worte nur so aus seinem Maul, wobei er sich kaum ein lächeln unterdrücken konnte. Allein der Gedanke und das damit im Geiste verbundene Bild, wie sich die Schnee weiße Fähe im Braunen Matsch suhlte und vermutlich danach ihn selbst ansprang um ihn am ihrem Spaß teilhaben zu lassen, erweckte in Sirion die pure Lebensfreude.

21.11.2017 21:42

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Akando

fireproof
No matter how you try
You can't burn me
Alpha 3 Jahre Rüde 94 cm
DABEI SEIT
24.06.2010
Charakterbogen BEITRÄGE
145
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Sas R. - dawnthieves.de

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Wie erwartet war auch Teyrm der Idee, dem Nachwuchs mal einen Besuch abzustatten, nicht abgeneigt. Im Stillen fragte er sich kurz, ob sie wohl beide das Gleiche dachten. Mit ‚mal nach den Welpen sehen‘ meinte er jedenfalls kein Babysitting und auch keine langweilige Lektion für die Knirpse. Im Gegenteil fühlte er sich noch lange nicht zu alt dafür, einfach mitzumachen, falls sie gerade etwas besonders Spannendes anstellen sollten. Oder ihnen zumindest mal einen ordentlichen Streich zu spielen. Teyrm könnte sich zum Beispiel im Gebüsch verstecken und versuchen, ein richtig seltsames Geräusch – er konnte den Gedanken nicht mehr zu Ende denken. Jäh durchschnitt Yacárus Ruf die Stille des Waldes und jeglicher Schalk verschwand genauso schnell aus seiner Miene, wie er gekommen war.

„Komm“, war alles, was er noch hervorpressen konnte, bevor er auch schon sein Vaterinstinkt übernahm und ihn Richtung Bach sprinten ließ.


22.11.2017 18:49

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Aidan

Neo 2 Jahre Rüde 89 cm
DABEI SEIT
28.02.2016
Charakterbogen BEITRÄGE
22
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Kati H. - dawnthieves.de

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Aidan spitzte die Ohren, ganz in der neuen Aufgabe aufgelöst.
Hinter sich hörte er Akira über Stein und Schlamm pfoten. Rückendeckung war nie schlecht, auch wenn sie natürlich das halbe Rudel um sich herum hatten. Er versuchte über das leise Platschen ihrer Pfoten hinwegzulauschen. War da denn noch was? Ja, ganz klar ertönte das Plitsch-Platsch. Er nickte Akira als Antwort zu. Mit erhobenen Kopf und angespannten Muskeln stakste Aidan weiter auf den Höhleneingang zu und schnupperte - ganzklar war es nun: da roch es nach nassem fremden Wolf. Er war kurz davor eine Aufforderung oder Warnung von sich zu geben, da löste sich der Fremdling schon aus den Schatten.

Automatisch begann das Abschätzung und Kategorisieren. Es handelte sich um einen groß gewachsenen, massiger Wolf. Stärker als er, nahm Aidan an. Er schien nicht gerade blutjung, auch wenn seine ersten Worte ein wenig so rüberkamen. Aidans Augen verengten sich für einen Moment - es gab immer die Möglichkeit, dass es Wolf nur aus Absicht etwas schusselig tat. Aidan ließ sich Zeit beim Näher kommen, bis zwei kleinere Wölfe zwischen ihm und dem braun Melierten noch Platz gefunden hätten.

"Prinzipiell nicht, nein.", antwortete er höflich und fixierte den anderen. "Wer besucht uns denn und mit welcher Absicht, an so einem schönen Regentag?"

Er legte den Kopf schief und lächelte leicht. Das sich immer alle in diesen Tunneln verirrten, hm? Es interessierte ihn schon, wo der Eingang eigentlich lag. Wieso waren die letzten beiden Fremden durch diesen gekommen und nicht den anderen, üblichen? Obwohl, Savvas war ja auch schon eine Weile hier.

"Und weißt du denn, wen du wo besuchst?", setzte er hinzu.

Es war ja wohl nicht so schlimm, ihn ein wenig zu testen. Die Grube war eine gute erste Hürde gegen wirklich gefährliche Eindringlinge. Abgelenkt zuckte sein Ohr, als er das hektische Heulen Yacárus vernahm und kurz flatterte Sorge in seinem sonst so ruhigen und kühlen Blick. Die Kinder am Bach? Er riskierte einen Blick zu Akira, bevor er sich wieder auf den Fremden konzentrierte, vielleicht mit einer zusätzlichen härteren Linie im Gesicht. War er womöglich nur ein Ablenkungsmanöver und andere waren über den Pass eingedrungen? Aber es erschien ihm unwahrscheinlich, dass sie so nahe an das Rudel herankommen könnten, ohne bemerkt zu werden. Die Welpen konnten gar nicht so weit entfernt sein...




when i wake up i'm afraid
somebody else might take my place




Thought I was safe beneath the smoke
But even under cover I still choke

23.11.2017 17:38

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Caspar

wolkenlos...
IST FAST WIE FLIEGEN. FREI & OHNE SORGEN.
Jährling 1 Jahr Fähe 69 cm
DABEI SEIT
15.09.2015
Charakterbogen BEITRÄGE
39
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Sas R. - dawnthieves.de

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Zuerst erwartete sie in Tearls belustigter Reaktion wieder einen Funken Spott, so dass sich Caspars Gesichtszüge verfinsterten. Doch als er durchaus vernünftig auf ihre Vorstellungen antwortete, wurden diese wieder weicher. Selbstverständlich konnte der kleine Engel dem großen Grauen nicht zustimmen, denn ein „gewöhnlicher“ Wolf war der Höhlenwolf natürlich nicht – welcher Artgenosse trieb sich denn freiwillig durch einen unterirdischen Gang, ohne Tageslicht, Nahrung und Wasser? Und dann auch noch ohne ein erkenntliches Ende vor Augen? Die kleine Passage durch den Gerbirgszug hatte schließlich nach Yakez gerochen und hatte damit weniger bedrohlich gewirkt.

Doch es waren nicht die sinnhaften Erklärungen, auf die Cas eingehen wollte. Viel lieber hätte sie nach den „mysteriöseren Dingen“ gefragt, die Tearl erwähnte, doch gerade als sie den Fang öffnete, grätschte die Zimtfarbene ihr dazwischen und sorgte mit ihrer Realitätserweiterung für einen weiteren Schauer, wodurch Cas lieber schwieg. Ohje, einen lebendigen Monsterkopf – dieses Bild wollte sie sich niemals nie nicht vorstellen, schon gar nicht als Hirngespinst in ihrem Kopf!

„Ziemlich gruselig war es im ersten Moment trotzdem.“, murmelte sie dennoch um sich zu rechtfertigen.

Selbstverständlich ließ sich das Bild eines seltsam kahlen Monsterkopfes nicht aus ihrem Kopf streichen. Wie auch? Einmal erwähnt, die Hoffnung gehegt niemals wieder daran zu denken und dann zack kam es auf. Angst einflößend und ekelhaft, so dass die Fähe nur abermals den Kopf schütteln konnte. Zum Glück folgte die Ablenkung relativ schnell, als Tearl zu weiteren Beispielen ansetzte. Verblüfft spitzten Cas die Lauscher, den Nasenrücken gerümpft.

„Einer Schlange im Himmel?“, wiederholte sie ungläubig. „Schlangen leben auf dem Boden.“, setzte sie nüchtern an und schwoll die Brust, als wenn sie sich dieser einen Tatsache sicher wäre. Doch sobald Andraki scheinbar ganz überrascht mit einfiel und so wirkte, als hätte sie diese Geschichte ebenfalls schon einmal gehört, geriet Cas leicht ins Schwanken und befeuchtete aufgeregt ihre Lefzen. „Was denn für eine Wolkenschlange...?“, setzte sie nun doch neugieriger oder fordernd an, die Farbenspielen zwischen den Beiden hin und her huschend.

...bin dem Himmel so nah.
ICH WILL FLIEGEN SO HOCH.
WIE DER VOGEL DEM HIMMEL ENTGEGEN.
ICH WILL FLIEGEN SO HOCH.
LASS' MIR DEN HORIZONT NICHT NEHMEN.

ICH FLIEGE SO HOCH.
UNTER MIR DIE WELT ZERRINNT.
ICH FLIEGE SO HOCH.
GLEICH DEN ENGELN, GESCHWIND.

SIE HABEN MICH ERHÖRT.
ENGELSRUFER



24.11.2017 17:29

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Teyrm

I choose to believe
In the face of my doubts
Mitglied 2 Jahre Rüde 91 cm
DABEI SEIT
28.07.2006
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120
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Kati H. - dawnthieves.de

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Während Terym Seite an Seite mit Akando lief, ging er schon mehrere Taktiken in seinem Kopf durch, die dazu führten, den Welpen einen schönen Schrecken einzujagen. Diese Pläneschmiederei fand dann aber ein jähes Ende, als ein Rufen die Luft wie ein Messer durchschnitt. Erschrocken richtete er seine Ohren nach vorne, um Yacárus Worten zu folgen. Schnell, Kinder. Die zwei Worte waren für den Ergrauten auch schon Grund genug Akando zu folgen. Mit zwei Wolfslängen Abstand zu dem besorgten Vater flitzte Teyrm durch den dichten Wald. Die Blätter und Kiefernadeln fingen seine harten Schritte dabei ab wie hoher Schnee.
Dann bemerkte er auch den Harzgeruch, wie knisternder Kien in einem zu heißen Feuer. Etwas Schweres, Drückendes lag in der Luft. In seinem Maul war ein Prickeln, als würde ihm eine emsige kleine Spinne über die Zunge krabbeln. Es schien als wäre aus dem ohnehin schon trüben Himmel alle Farbe gewichen. Seine Gedanken waren bloß noch Fetzen, seine Sorge stand im Vordergrund. Seine Pfoten flogen immer schneller über den Boden und als seine Nase schon den frischen Geruch des Wassers wahrnahm, war er fast gleichauf mit Akando.

If I could stand on top of my world
I’d still be looking up at stars that I can never touch


Now before you give up, before it gets worse
I have to believe we’re healing now

¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

24.11.2017 21:07

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Akira

Wanderer 4 Jahre Fähe 66 cm
DABEI SEIT
19.10.2013
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79
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Kati H. - dawnthieves.de

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Auch wenn der fremde Wolf zunächst versuchte, sich im Schatten zu verbergen, entging er Akiras Blicken nicht. Und dieses Verhalten gefiel ihr gar nicht, was sich auch nicht änderte, als er aus dem Schatten trat und eine Entschuldigung von sich gab, die eher so klang, als sei er unangenehm überrascht davon, entdeckt worden zu sein. Anscheinend hatte er versucht, sich heimlich ins Revier einzuschleichen! Ein Glück, dass sie es bemerkt hatten. Akira hob die Rute etwas an, und sie spürte, wie sich ihr Nackenfell leicht aufstellte. Es war noch keine starke Drohgeste, aber der Neuankömmling sollte ruhig sehen, was sie von seinem Verhalten hielt. Sie wäre durchaus bereit, gegen den deutlich größeren Rüden zu kämpfen, wenn es erforderlich sein sollte. Und wenn sie dabei ihr Leben verlieren würde, wäre sie froh, es für die Sicherheit des Rudels und insbesondere der Welpen geopfert zu haben.
Das Reden übernahm Aidan, und so stand sie schweigend daneben und beobachtete den Neuankömmling genau, bereit beim kleinsten Zeichen eines Angriffs einzugreifen.
Plötzlich vernahm sie Yacárus Heulen, und es klang sehr beunruhigend. Anscheinend war etwas mit de Welpen passiert! Ihr erster Gedanke war, zur Hilfe zu eilen, aber einerseits konnten sie den womöglich gefährlichen Fremden nicht einfach alleine lassen, und andererseits hatte Yacáru nur nach Akando gerufen, nicht nach dem gesamten Rudel. Sie bemerkte allerdings, wie Aidan ihr einen fragenden Blick zuwarf.

"Ich denke, wir sollten ihn zu den Alphas bringen."

Dort wären noch genügend andere Wölfe, sodass sie dem Neuankömmling deutlich überlegen wären sodass dieser gar nicht auf die Idee kommen würde, etwas dummes zu tun. Und falls ihre Hilfe doch noch benötigt würde, wären sie auch zur Stelle.

BUT IN MY DREAMS I SEE
THE ONES I LOST SO LONG AGO

26.11.2017 14:03

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Finnjar

Welpe 6 Monate Rüde 71 cm
DABEI SEIT
04.08.2015
BEITRÄGE
25
BILDNACHWEIS
Monty Sloan - wolfpark.org

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Erleichterung drängte sich in seinen vernebelten Verstand, der ihn daraufhin einfach weiter an seinen Bruder gelehnt voranschleichen ließ. Es kam ihm wie eine unendliche Strecke vor, in Wahrheit aber waren es nur wenige Meter, die sie sich näher an die Senke herantasteten. Mehr als ein erleichtertes Kippen der Ohren konnte er nicht aufbringen, um Yasharo zu antworten, aber die Sorge um seine Schwester war deutlich verpufft. Er hatte keinen Grund, an den Worten des Gleichaltrigen zu zweifeln. Ihm hätte er alles anvertraut. Erst, nachdem noch ein wenig Zeit vergangen war, fand er seine Stimme wieder.

„Danke.“, hauchte er und seine Rute zuckte kraftlos.

Weitere Zeit verstrich, die sich wie Stunden anfühlte. Ayana war verschwunden und in den kurzen Momenten, in denen er den Kopf hob, um zu sehen, wohin sie überhaupt liefen, sah er sie auch nicht mehr. Wieder vergingen Minuten, bis plötzlich ein Ruf durch die Luft hallte und sich der kleine Körper ungeachtet ihrer Position einfach fallen ließ.

„Sie kommen.“, stellte er erleichtert fest und war sich sicher, dass gleich schon irgendeiner ihrer Eltern durch das Gestrüpp brechen würden. Als Yasharo wieder zu sprechen begann, hob er den Kopf, um ihn anzusehen, konnte aber nur ratlos dreinblicken. „Ich weiß es nicht. Irgendwas hat mich unter Wasser gedrückt, als ich dir helfen wollte. Als hätte die Oberfläche meinen Kopf wieder nach unten gedrückt.“

Den Wurm zuvor hatte er gerade ausgeblendet. Ihn brachte er mit der Aktion noch überhaupt nicht in Verbindung.


26.11.2017 19:05

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Yavinja

Welpe 6 Monate Fähe 63 cm
DABEI SEIT
03.08.2015
Charakterbogen BEITRÄGE
24
BILDNACHWEIS
Jessi S. - Dawnthieves

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Eben war Yavinja mit den Gedanken noch bei dem schwarzen, langweiligen Wolf gewesen – diesen hatte sie nun in ihrer Jagd vollkommen verdrängt. Es war viel angenehmer sich darauf zu konzentrieren, dass einem die Beute nicht einfach davon lief. Schon jetzt war die Bunte fast ein wenig traurig, wenn diese kleine Jagd vorbei sein würde. Vielleicht konnte sie dann den nächsten Wolf verfolgen? Sie fand immer mehr Gefallen daran, den Jäger zu spielen. Und so machte Yavinja sich noch keine Gedanken darum, was sie tun würde, sollte sie Ashlynn erwischen. Das würde dann schon von ganz allein kommen.
Die junge Wölfin rechnete doch nicht mit dem Baum, um den die Fähe einen Bogen schlagen würde. Sie war fest darauf eingestellt, einfach weiter geradeaus zu laufen, als die Andere plötzlich aus ihrem Blickfeld verschwand, für einen Moment mit großer Verwirrung sorgte. Nur mit einem plötzlichen Satz zur Seite konnte die Bunte verhindern, dass sie mit dem Baum kollidierte, sich selbst so zu Fall brachte. Trotzdem war Ashlynn nun wieder weiter entfernt, zumal die junge Wölfin sich erst wieder ausrichten musste. Aber all das hinderte sie nicht daran, den Körper mit dem nächsten, schnellen Herzschlag anzuspannen und los zu sprinten. Ihr Denken hatte sie einfach ausgeschaltet, konzentrierte sich nur darauf, die Pfoten möglichst schnell voreinander zu setzen. Das einzige, was sie aufhalten wollte, war die Müdigkeit, die ihr langsam in die Pfoten schlich. Ashlynn war schnell – und sie einfach viel zu untrainiert. Ihre Zunge hing längst angestrengt aus dem Maul, aber aufgeben kam in diesem Moment nicht in Frage. Und so kam Ashlynn auf wundersame Weise wieder in ihre Nähe, war beinahe greifbar. War sie langsamer geworden? Yavinja wusste es nicht, nahm nur all ihre letzten Kräfte zusammen und schnappte nach dem Pelz der anderen Fähe. Der erste Versuch scheiterte, also warf sie sich mit einem möglichst großen Sprung nach vorn, packte erneut nach dem braunen Pelz – und musste sich zusammen reißen, um nicht triumphierend auf zu jaulen und die Beute wieder los zu lassen. Sie rechnete jedoch nicht damit, dass sich dies von allein erledigen würde. Kaum schloss sich ihr Fang um das Fell der Fähe, spürte sie ein Rucken an ihrem Fang. Ashlynn ließ sich fallen, und die junge Wölfin konnte im ersten Moment völlig verwirrt nicht loslassen. Die Wucht riss sie mit sich, und erst als sie den Boden unter sich spürte, öffnete sie den Fang. Ein leises Fiepen folgte, aber der kurze Schmerz des Aufpralls war schnell vergessen, ihre Zunge hing schon wieder aus dem Fang, hing dabei im Dreck, da die Bunte auf der Seite geblieben war.

Das... war... super!“

Ihre Stimme klang angestrengt, ging beinahe in ihrem Hecheln unter. Aber am liebsten wäre sie trotzdem einfach weiter gelaufen.
04.12.2017 11:55

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Ayana

Cause I'm here and never letting go
Set it all free
I can finally see, it's not just a dream
Welpe 6 Monate Fähe 58 cm
DABEI SEIT
12.06.2015
Charakterbogen BEITRÄGE
20
BILDNACHWEIS
Monty Sloan - wolfpark.org

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Ayana atmete vorerst beruhigt aus. Das ihre Mutter Yacáru und ihr Vater in Begleitung Teyrms ihr zum Bach folgten, verschaffte ihr ein Gefühl der Sicherheit. Sie konnte endlich abgeben, was zuvor schwer auf ihr lastete. Die langen Beine der jungen Fähe gruben sich in die von Blättern bedeckte Erde und sie trieb sich selbst an, so schnell wie möglich am Bach anzukommen.
Als sie sah, dass ihr Bruder Yasharo und der Jungwolf Finn ihnen entgegenkam, stoppte sie.
Ihre Mutter hatte sie gefragt, was geschehen war, also setzte Ayana zur Erklärung an.

"Yash und Finn waren dort, an dem Bach, und dann fing das Wasser an zu blubbern! Aber, dann, dann wurde Finn nach unten gezogen, keine Ahnung was das war! Und, und, und dann stieg das Wasser...
Nicht wahr, Yasharo? Das war so irre!"


Sie atmete schnell ein und aus, so aufgeregt war sie allein durch die Erzählung. Ihre Augen huschten zwischen ihren Eltern und ihrem Bruder hin und her. Sie wartete, ob Yasharo seine Sicht der Dinge noch einmal ergänzend erzählte. Auch Finn konnte sicher noch erklären, was ihm im Wasser passiert war. Ayana war ja zum Glück draußen gewesen und nicht direkt involviert.

Froh darüber, dass ihre Eltern und ein weiterer Erwachsener da war, fing Ayana leise an zu seufzen, denn ihr Herz schlug wie wild und sie hatte furchtbare Angst. Sie fühlte sich wieder, als wäre sie erst wenige Wochen alt und brauchte den Schutz ihrer Mutter...dabei war sie schon so groß geworden. Doch dieses Gefühl von Geborgenheit brauchte sie gerade einfach nur.



When your day is long and the night, the night is yours alone. When you're sure you've had enough of this life. Well hang on - Don't let yourself go 'cause, everybody cries and everybody hurts sometimes. Sometimes everything is wrong. now it's time to sing along. When your day is night alone if you feel like letting go. you think you've had too much of this life. Well, hang on -----


04.12.2017 14:21

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Akando

fireproof
No matter how you try
You can't burn me
Alpha 3 Jahre Rüde 94 cm
DABEI SEIT
24.06.2010
Charakterbogen BEITRÄGE
145
BILDNACHWEIS
Sas R. - dawnthieves.de

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Jetzt machte es sich bezahlt, dass es Teyrm war, der ihn begleitete. Obwohl es ihn mit aller Macht zum Bach zog und er keinerlei Rücksicht auf seinen Begleiter nahm, konnte der Schwarze mithalte. Sie kamen schnell voran. Trotzdem kam es ihm vor wie eine Ewigkeit, ehe endlich zwei helle Pelze in seiner Sichtweite auftauchten. Schnaufend kam er zum Stillstand, wühlte seiner Tochter kurz mit der Nase durch den Pelz und wandte sich dann an seine Gefährtin, nachdem er sich von Ayanas Unversehrtheit überzeugt hatte. Er hatte lediglich die letzten Worte aufgeschnappt und versuchte nun in Yacárus Augen zu lesen, ob sie bereits mehr wusste. Die Verzweiflung in ihrem Blick, vor der er sich insgeheim so sehr gefürchtet hatte, blieb allerdings aus – sie wirkte zwar aufgeregt und besorgt, aber auch gefasst. Vielleicht waren die Welpen doch heil geblieben. Er öffnete gerade den Fang, um nach den anderen beiden zu fragen, als auch schon ein Knacken im Gebüsch die Rückkehr der beiden Freunde ankündigte. Mal davon abgesehen, dass sie wie begossene, schlammverschmierte Pudel wirkten, schienen sie zumindest äußerlich unversehrt. Wachsam strich er um die kleine Welpenschar, tauschte einen erleichterten Blick mit Yacáru und gab ihnen damit einige Herzschläge Zeit, um zu verschnaufen, ehe er die naheliegendste Frage stellte.

„Was ist passiert? Alles okay, Finn?“

Obwohl sie alle beide ziemlich durch den Wind wirkten, war ihm nicht entgangen, dass Finnjar noch eine Spur verstörter und erschöpfter wirkte.


10.12.2017 18:39

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Tearl Elaynès


I'm not here
HOW TO
Disappear
completely

This isn't
happening
Mitglied 6 Jahre Rüde 102 cm
DABEI SEIT
31.07.2006
Charakterbogen BEITRÄGE
60
BILDNACHWEIS
Monty Sloan - wolfpark.org

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„Besser nicht, die Viecher sahen ziemlich fies aus“, fügte Tearl noch hinzu, während Caspar schon wieder ein bisschen beunruhigter aussah.

Allerdings hatte er das Thema nun erfolgreich umgelenkt und die Reaktion, auf die er so gespannt war, erfolgte sofort. Andrakis verdatterter Gesichtsausdruck zauberte ihm unwillkürlich ein breites Lächeln auf die Lefzen und seine Rute schwang ein wenig hin und her.

„Wenn wir von der selben sprechen, ja! Allerdings ist es einige Jahresläufe her, dass ich sie gehört habe.“

Natürlich sprang auch Caspar sofort darauf an. Sie beäugte ihn zwar ein bisschen misstrauisch, ganz so, als wolle er sie nur an der Nase herumführen – womit sie normalerweise vielleicht nicht mal so falsch gelegen hätte – aber sie wollte wohl trotzdem mehr hören.

„Und Wölfe haben keine Flügel,“ antwortete er beiläufig, bevor der hellblaue Blick des Requisten sich zum Himmel richtete. Er musste ein wenig blinzeln und die Augen halb zusammenkneifen, damit er sie vor den Regentropfen schützen konnte.

„Eine die eben Wolken fraß. Und somit eine Dürre in dem Land auslöste, weil es keinen Regen mehr gab. Ich glaube nicht, dass in der Geschichte erwähnt wurde woher sie kam und warum sie ausgerechnet Wolken fressen musste … Aber irgendein Wolf konnte sie austricksen und dafür sorgen, dass es wieder regnete. Ich weiß nur nicht mehr genau wie. Aber Andraki weiß es sicher.“

Der Graue senkte den Kopf wieder, den Blick auf die zimtfarbene Fähe gerichtet. Er hatte noch irgendwas mit einem Berg in Erinnerung und das die Schlange daran zerschellte, aber Geschichten machten nur halb so viel Spaß, wenn man sie nur bruchstückweise erzählen konnte.


That there, that's not me.
I go where I please. I walk through waterfalls, I float down the river.
In a little while, I'll be gone. The moment's already passed, yeah, it's gone.
Glaring lights to swallow shadows, rainfall and blizzards to bury ghosts

I'm not here, this isn't happening


18.12.2017 13:33

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Kaei Avéyu

INSIDE OF ME
______________________

All we need is to believe
Someday we will find a way
Mitglied 6 Jahre Rüde 92 cm
DABEI SEIT
04.12.2011
Charakterbogen BEITRÄGE
74
BILDNACHWEIS
Ria P. - dawnthieves.de

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Er war ein wenig in Gedanken abgesackt, als plötzlich ein Welpe ihre gemütliche Runde crashte und damit Yacáru in Aufregung versetzte. Natürlich folgte sie dem Plüschball. Savas hatte immernoch kein weiteres Wort gesagt und war damit Kaei auch nicht weiter aufgefallen. Er maß den Dunklen mit einem nachdenklichen Blick, entschied sich jedoch dagegen, der Beta zu...was auch immer zu folgen. Nach dem Heulen würde es dort sicher genug Wölfe geben, die das Problem anpacken und lösen könnten. Immerhin hatte sie auch nach Akando gerufen. Es waren also kompetente Wölfe anwesend. Sollte man ihn allerdings rufen, würde er selbstverständlich kommen und helfen.

Jetzt allerdings ließ er Savas allein unter dem Baum zurück, nachdem er sich leise von diesem verabschiedet hatte und entschied sich dafür, nochmal bei der Grube nachzusehen. Vielleicht konnte man sich das mal näher ansehen. Wer wusste schon, ob dort unten nicht vielleicht doch etwas lebte, das dem Rudel gefährlich werden konnte. Kaei hatte einfach dieses Gefühl, Sicherheitskontrolle betreiben zu müssen. Lieber einmal zuviel als einmal zu wenig. Und als er schließlich oben stand, konnte er unten Aidan und Akira ausmachen, die ihre Köpfe in den Tunnel gesteckt hatten und irgendwas oder mit irgendwem besprachen. Unwillkürlich sträubte sich dem Weißen der Pelz

“Was macht ihr da?“ stellte er die berechtigte Frage von oben zu den beiden runter und besah sich schließlich den – natürlich nassen – Weg nach unten. Der bleiche Blick glitt über die nassen Leiber und er entschied, dass es erstmal gut war, wenn er hier oben blieb. Falls da irgendwas gefährliches war, könnte er immernoch eingreifen. Aber zwei da unten und einer hier oben, war eine gute Verteilung. Wenn irgendwas war, konnte er von hier oben schnell nach Hilfe rufen.

HOME IS WHERE THE HEART IS

31.12.2017 12:16

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Yacáru

I'LL RAISE MY VOICE LIKE A WEAPON
UNTIL THEY FALL TO THE GROUND
and down on your knees you just don't look so tall
Beta 2 Jahre Fähe 67 cm
DABEI SEIT
28.09.2008
Charakterbogen BEITRÄGE
140
BILDNACHWEIS
Kati H. - dawnthieves.de

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Ayana sagte nichts, sie lief einfach nur voran. Yacárus Herz hämmerte wild in ihrer Brust und sie setzte dazu an noch einmal den Namen ihrer Tochter auszurufen, damit sie bitte endlich erzählen möge, was nur passiert war – etwas das sie im gleichen Moment vielleicht gar nicht mehr wissen wollte – da schimmerte helles Fell durch das dunkle Geäst. Akando kam bei ihr an und sie konnte ihm nur noch kurz einen Blick zuwerfen, dann raschelte es vor ihnen im Gebüsch und sie war noch nie so froh gewesen, die zwei verschlammten Jungwölfe, die aus ihm hinaustraten, zu sehen.
Yacáru langte mit dem Fang nach vorne und leckte Yasharo mit einem kurzen, leisen Winseln über das Gesicht, bevor sie sich auch zu Finnjar umwandte und ihre Nase gegen seine Wange presste. Auch Akando fragte nun, was passiert war und erst jetzt machte Ayana auch endlich den Mund auf. Die Brauen der Weißen zogen sich langsam zu einem missbilligenden Stirnrunzeln zusammen.

„Irre?“, echote sie etwas ärgerlich.


And in my mind, in the faraway here and now, I've become in control somehow and I never lose my temper, because I will be the picture of of discipline, never messing up anything and I'll be a good respectable character. And it's funny how I imagined that I would be that person now, but it does not seem to have happened, maybe I've just forgotten  how  to  see that I am  not exactly the  person that I thought I'd be
Yet I am exactly the person that I want to be

05.01.2018 14:48

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Ashlynn Cináed

rising like a phoenix.*
it started out as a feeling
which then grew into a hope
Mitglied 3 Jahre Fähe 79 cm
DABEI SEIT
27.03.2011
Charakterbogen BEITRÄGE
119
BILDNACHWEIS
Kati H. - dawnthieves.de

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Eigentlich hatte sie sich den Tag anders vorgestellt. Irgendwo im Schutz vor dem Dauerregen und auf besseres Wetter hoffend. Doch jetzt nahm sie die Tropfen gar nicht mehr wahr, die seit Tagen auf sie niederprasselten. Der Regen war egal geworden und auch die schlechte Laune der beiden Requistenbrüder hatte sie gänzlich vergessen. Die kleine Jagd war eine wunderbare Abwechslung gewesen, die nicht nur der jungen Yavinja, sondern auch ihr selbst sichtlich gut getan hatte. Als sie die Fänge der Hellen in ihrem Nacken spürte, knickte sie wie geplant die Vorderläufe ein und landete schließlich mitsamt ihres Jägers auf dem schlammigen Waldboden. Die Jungwölfin hatte ganz offensichtlich nicht damit gerechnet, denn sie folgte ihrem Sturz unvorbereitet und landete hart neben ihr. Ashylnn drehte sich auf den Bauch und verlagerte das Gewicht so, dass sie den dreckigen Pelz ihrer Begleiterin sehen konnte, die zuerst etwas irritiert fiepte, ehe man das Glänzen in ihren blauen Augen sehen konnte. Auf ihren eigenen Lefzen zeichnete sich ein erschöpftes, aber glückliches Lächeln ab, während sie kurz in die Richtung Yavinjas Schnauze pfotete und den Kopf dann auf ihren eigenen Vorderläufen niederlegte.

„Die anderen wissen gar nicht, welchen Spaß sie verpasst haben.“, grinste sie ihr entgegen, ohne genauer zu spezifizieren, ob sie nun Yavinjas Bruder oder die beiden schwarzen Miesepeter meinte.

„Wir sollten zum Rudel zurück.“, stellte sie dann fest. „Aber erst einmal wieder zu Atem kommen.“

Ihre Ohren schnippten amüsiert, doch auch sie hatte die kleine Jagd deutlich angestrengt. Wann hatte sie das letzte Mal so unbekümmert getobt? Es schien ihr eine Ewigkeit vergangen zu sein seitdem.

„Hast du denn schon mal etwas anderes als mich erbeutet?“

komm mir nicht zu nah, sonst kann's gescheh'n
Einmal will ich hoch zur Sonne schweben und mich von mir selbst befreien

Einmal nur lass ich los, denn ich will fliegen wie der Phönix aus der Glut
dass wir beide lichterloh in flammen steh'n



07.01.2018 16:08

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Finnjar

Welpe 6 Monate Rüde 71 cm
DABEI SEIT
04.08.2015
BEITRÄGE
25
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Monty Sloan - wolfpark.org

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Es dauerte nicht lange, bis die ersehnten Wölfe tatsächlich durchs Gestrüpp brachen und allmählich Erleichterung einsetzte. Wirklich beruhigt war der Graue allerdings erst, als er auch Ayana bei ihnen auftauchen sah und wusste, dass sie in Sicherheit war. Nur kurz überkam ihn der Wille, aufzustehen, doch der Versuch endete in einer kurzen Anspannung der Vorderläufe, ehe er sich wieder auf den Boden fallen ließ. Er winselte erfreut und pendelte kraftlos mit der Rute, während Akando sie umrundete und Yacáru schließlich zu ihnen trat. Seine schwarze Fast-Schwester erzählte und Finnjar war so froh, dass die Erwachsenen endlich da waren, dass er nicht einmal richtig zuhörte. Er bedachte auch nicht, dass sie gar nicht von Anfang an da gewesen war. Eigentlich erinnerte er sich nur daran, dass sie plötzlich auch dagestanden hatte. Plötzlich, dass Yasharo es geschafft hatte, ihn vor dem Ende zu bewahren. Seine Ohren waren dicht an den Kopf gepresst, während er sich überglücklich über die helle Fähe zeigte und versuchte, der Beta kurz über die Lefzen zu lecken. Abermals winselte er, hustete und ließ die Ohren schließlich erschöpft hängen. Der Ärger in Yacárus Stimme verunsicherte ihn, immerhin hatten sie doch richtig reagiert und sie gerufen, um ihnen Bescheid zu sagen? Wer hätte denn wissen sollen, dass es der Tümpel, in dem sie oft spielten, es auf einmal auf sie abgesehen hatte?

„Der Tümpel wollte mich nicht mehr gehen lassen.“, erzählte er leise. „Es war, als hätte jemand meinen Kopf unter Wasser gedrückt. Ohne Yasharo hätte ich es nicht mehr heraus geschafft. Davor hat ihn etwas an den Läufen gehalten. Ich wollte ihm helfen, da -“

Da war es passiert gewesen. Was auch immer es gewesen war.


07.01.2018 16:20

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Aiyán Tendes


I'LL TRY TO PICTURE ME WITHOUT YOU BUT I CAN'T
cause we could be immortals

Mitglied 2 Jahre Rüde 93 cm
DABEI SEIT
09.07.2006
Charakterbogen BEITRÄGE
149
BILDNACHWEIS
Kati H. - dawnthieves.de

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Es hielt Ashlynn und Yavinja in ihrer Balgerei nicht mehr lange bei ihnen. Sie haschten einander nach und setzten sich vor den anderen, bis Ai sie nicht mehr sehen und nur noch eine zeitlang hören konnte. Sein Gesicht sah aus, als hätte sich über ihm – und nur über ihm – eine Regenwolke gebildet, die jetzt unbarmherzig ihren Inhalt direkt über ihm entleerte. So war es also inzwischen. Selbst Ash hatte mehr Spaß als er. Er atmete sehr tief aus und schaute zu Boden, so lange bis Sai sich wieder an ihn wandte. Der war nicht gegangen, wieso auch immer.

„Ich hab keine Ahnung was ich wollte“, antwortete er abweisend.

Er war nicht in der Stimmung, abzulenken oder abgelenkt zu werden und dass Sai das jetzt versuchte, passte ihm nicht. Andererseits wusste er nicht, ob er tatsächlich mit ihm hätte reden wollen, wenn Sai sich dafür angeboten hätte. Er sah dessen Unsicherheit in den kurzen Blicken und den Momenten, die nicht von einem Grinsen übertüncht wurden und fragte sich, was das sollte. Warum war er so? Warum war er so geworden? Seit wann verunsicherte er seinen Bruder und nicht umgekehrt?

„Lass uns zurückgehen“, lud er ihn wage ein, ihn zu begleiten.


13.01.2018 16:14

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Yasharo

Welpe 6 Monate Rüde 72 cm
DABEI SEIT
11.06.2015
Charakterbogen BEITRÄGE
24
BILDNACHWEIS
Kati H. - dawnthieves.de

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Yasharos Ohren zuckten kurz und Erleichterung durchströmte ihn, als er das alarmierte Heulen seiner Mutter vernahm. Ayana hatte sie gefunden und um Hilfe gerufen. Mama und Papa würden kommen! Also es war ja nicht so, dass sie es mit dem Tümpel nicht alleine aufnehmen konnten. Das würden sie schon schaffen. Aber der junge Alphasohn hatte darüber hinaus nicht die geringste Ahnung, wie er Finnjar hätte helfen können. Er wirkte erschöpft, kraftlos. Was, wenn die Brühe giftig gewesen war? Oder das schwarze Ding?
Wie zur Bestätigung ließ sich sein Bruder in diesem Moment einfach zu Boden fallen – scheinbar fest entschlossen, keinen Schritt weiter in die Richtung ihrer Eltern zu machen. Also blieb Yasharo an seiner Seite, ließ sich zögerlich auf die Hinterläufe sinken und warf sicherheitshalber einen Blick über die Schulter in Richtung des Tümpels. Doch nach wie vor folgte ihnen nichts und niemand.
Sein Blick kehrte zu Finn zurück und der graue Welpenkopf neigte sich nachdenklich. Etwas hatte ihn unter Wasser gedrückt. Ganz so, wie sie es sich zuvor noch ausgemalt hatten – als Spaß, um ihre Schwestern zu erschrecken. Und dann war ja noch dieses schwarze Ding gewesen, dass er zurück in den Tümpel hatte kriechen sehen. Yasha behielt den Gedanken jedoch für sich, als das Rascheln im Unterholz ihre Eltern und Teyrm ankündigte, der sie begleitete. Im Gegensatz zu dem erschöpft wieder in sich zusammenfallenden Finnjar erhob sich der junge Graue prompt und konnte nichts dagegen tun, dass eine wild hin und her schlackernde Rute und ein hilfloses Dauerwinseln seine Erleichterung kund tat, seine Eltern zu sehen. Und Ayana, die wohlauf schien.

Sofort sprudelte aus ihr heraus, was sie gesehen hatte. Ein schneller Strom von Wörtern, die Yasharo nicht einmal gänzlich aufnehmen konnte. Er war viel zu sehr damit beschäftigt, seinem Vater die Nase unter den Fang schieben zu wollen, ohne sich dabei zu sehr von Finnjar zu entfernen, um aufmerksam zuzuhören. Erst, als Yacárus etwas ärgerliche Antwort erklang, hielt der Alphasohn inne und wandte den Kopf zu ihr und seinen Geschwistern herum.

Verrückt! Es war ganz verrückt, Mama.“,

wandte er ein, um den Fauxpas seiner Schwester ein wenig zu relativieren. Dennoch zuckten auch seine Ohren verunsichert zur Seite. Die schlanke Rute sank besorgt herab, während der sichtlich erschöpfte Finnjar dort ansetzte, wo Ayana geendet hatte.
Und schließlich sprach auch Yasharo aus, was ihm nicht aus dem Kopf gehen wollte.

Das Wasser ist ganz warm geworden und Finn und ich wollten schnell raus. Ich glaube, es war nur ein Ast... daran bin ich hängen geblieben.“ Er klang hörbar peinlich berührt, überspielte das Gefühl jedoch, indem er rasch zu seinem Bruder hinab sah und weiter erzählte. „Finni hat mich frei gekriegt... und dann... … dann war da dieses schwarze Ding! Ich hab gesehen, wie es zurück in den Tümpel gekrochen ist...

Umso näher er dem Ende seiner Erzählung kam, umso leiser wurde seine Stimme und die Ohren wandten sich nach hinten. Die Geschichte von dem merkwürdigen schwarzen Ding würde ihm wahrscheinlich eh niemand glauben. Er kam sich lächerlich dabei vor. Schwarzes Ding. Pah. War es wirklich da gewesen? Vielleicht hatte er es sich bloß eingebildet?
14.01.2018 13:48

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Tyára Telay


• A deeper breath goes out •
the pulse is racing towards the line

Mitglied 2 Jahre Fähe 85 cm
DABEI SEIT
25.11.2014
Charakterbogen BEITRÄGE
42
BILDNACHWEIS
Tyáras eigenes Werk

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Es tat gut diese beiden Rüden nicht mehr in der Nähe zu haben, auch wenn sie ahnte, dass das mit Akando noch nicht ausgestanden war. Sie war gespannt, wie er ihr das nächste Mal gegenübertrat – versöhnlich oder angriffslustig. Eigentlich hätte ein angriffslustiger Alpha nicht gepasst, aber ausschließen konnte sie das auch nicht. Was sie jedoch nicht gebrauchen konnte war, erneut von ihrer Familie – oder dem, was noch übrig war – getrennt zu werden. Würde sie dem Alphalein deshalb in den Allerwertesten kriechen? Sicher nicht. Es hing von ihm ab, wie es mit ihnen weiterging. Seinen aalglatten Alphahohn konnte er sich jedenfalls ins Fell schmieren.
Tyára wurde auf die ulkigen Laute einer anderen Gruppe in diesem Wald aufmerksam. Sie erspähte drei Wölfe, die ihr zum Teil bekannter vorkamen, zum Teil noch nicht so. Allen voran stand dort Tearl mit zwei weiteren Rudelmitgliedern und die Drei schienen ihren Spaß zu haben. Ein wenig gefror ihr das Blut bei dem Gedanken, wie sich diese Geschöpfe so amüsieren konnten, nur dank der Tatsache, dass ihre Mutter ihr Diesseits im Rudel und ihre Rolle als fähige Alpha aufgegeben hatte. Und wofür das Ganze? Damit Tearl und die anderen weiter lachen konnten. Einige verrückte Laute drangen zu ihren bepelzten Ohren durch. Doch sie meinte sich zu verhören und schnippte mit ihnen, als sie nicht sicher war. Wie bitte? Wolkenwurm? Schlange? Höhlenwolf? Was ging denn mit denen ab? Bei ihnen stand wohl ein Elch auf dem Kleinhirn. Ungläubisch schritt sie näher. Doch je näher sie kam, desto erschreckender die Gewissheit, dass sie sich nicht verhört hatte. Sie näherte sich langsam, auch, damit die anderen nicht das Gefühl hatten, sie wollte sie angreifen oder auch nur stören. Sie sollten ruhig weiter albern, es war geradezu unterhaltsam. Eine Schlange, die Wolken fraß. Ein Höhlenwolf, der das Tageslicht mied. Und drei Verrückte, die offenbar unter tiefgreifenden Bewusstseinsstörungen litten. Zweifelnd blickte die Fähe zu den Wolken. Hallo Wurm. Dann wieder herab auf die drei irdischen Tunichtgute. Sie verzog das Gesicht und ihre Lefzen zuckten unwillkürlich. Das war ja zum Schießen. Sie setzte sich mit einigem Abstand zu ihnen hin und lauschte aufmerksam. Als Außenstehende würde sie einwerfen, dass sich dieser Tearl lediglich zu profilieren versuchte. Er heischte nach Aufmerksamkeit wie ein kleiner Welpe nach der dicksten Zitze, den anderen nichts gönnend. Und die beiden anderen merkten es nicht mal. Ein abfälliges Schnaufen war das Einzige, was sie von sich gab. Ansonsten war sie gespannt, wo diese Irrfahrt durch Tearls Wunderland noch hinführte.
14.01.2018 16:02

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Saiyán Tendes


THEY SAY WE ARE WHAT WE ARE, BUT WE DON'T HAVE TO BE
cause we could be immortals

Mitglied 2 Jahre Rüde 93 cm
DABEI SEIT
06.12.2006
Charakterbogen BEITRÄGE
126
BILDNACHWEIS
Kati H. - dawnthieves.de

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Der Versuch Ai in das Geschehen zu reintegrieren misslang sichtlich. Statt einer frohen Altfähenlästerrunde, begann der Dunkle eher noch missmutigere Züge zu ziehen und mied weiterhin den Blickkontakt. Sai musste sich schlussendlich eingestehen, dass das aufgesetzt Grinsen nicht wirkte und sein Bruder nicht so schnell aus seinem Kaninchenbau entfliehen würde. Schade. Dabei konnte er sich keinen Reim darauf machen, was genau Aiyán nun so störte. Die Situation an sich? Dass er und Yavi von Ash gestört worden waren...? Fühlte er sich etwa immer noch ausgegrenzt, wenn Ash irgendwo dazu stieß...?
Fragen über Fragen und Sai war bekanntlich nicht die beste Anlaufstelle für jemanden, der sich gerade selbst ordnen müsste, wie Ash es nennen würde. Dennoch war das hier nicht irgendjemand, sondern sein Ai und deswegen riss Sai sich zusammen mit viel zu direkten Fragen oder dem Bedürfnis, einfach wegzurennen. Hm, doof. Noch doofer war es, dass er tatsächlich wissen wollte was dem Bruder auf der Seele lag.

Nach der ersten nichtssagenden Antwort des Dunklen, leckte sich Sai daher wahrheitsgemäß verunsichert über die Lefzen und winkelte die Lauscher an, nun auch optisch vor der Situation kapitulierend.

„Ja, die beiden brauchen uns sicherlich nicht mehr...“, versuchte er sie beide aus sinnlosen Gründen zu entschuldigen, es war schließlich sowieso niemand mehr hier, der ihr Fehlen bemerken würde.

Zwar schien ihm die Einladung eher wie das kleinere Übel, doch nahm er sie als gutes Zeichen dafür, dass sein Ebenbild sich nicht ganz abwenden wollte. Den Aufbruch symbolisierend, schüttelte er den Pelz und reckte den Nacken, darauf wartend, dass sie loszogen.


NIEMALS WOLLTE ICH DICH BETRÜGEN.
DOCH MEINE GESCHICHTEN VOM GLÜCK;
sie waren meine größten Lügen.





16.01.2018 13:41

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