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Tears of Destiny - Startseite
Spielleitung
Helfer
Rüden
14
Fähen
11
Gesamt
25


GRÜNDUNG:    23. Juli 2005
TAG | 26. Oktober 1926 . Mittagszeit
WETTER | wolkenbedeckter Himmel . kaum Wind . 8 °C

Seit dem letzten Plot sind über zwei Monate vergangen. Mittlerweile ist der neue Talausgang erkundet und es wurde festgestellt, dass sich in ihm ausnahmsweise keine neuen Spiegelkristalle befinden. Auch das Rätsel des Schädels ist gelöst und konnte einem unbekannten, sehr hässlichen Raubtier zugeordnet werden, das vor vielen Jahrhunderten im Tal heimisch gewesen sein musste und mittlerweile ausgestorben ist.
Zum selben Zeitpunkt verschwand Leikuna und trotz gründlicher Suche fand niemand mehr ein Lebenszeichen von ihr. Im Spätsommer verließ außerdem Farai das Rudel, um allein auf Wanderschaft zu gehen.
Zurzeit lagert das Rudel auf der Lichtung um die Senke, in der sich die neugefundene Höhle befindet. Dank des vielen Regens steht dort drin mittlerweile knöchelhoch Wasser. Seit kurzem ist es den Welpen erlaubt, sich frei außer Sichtweite von Eltern und Aufpassern zu bewegen, solange sie nah genug bleiben. Bisher hat das gut geklappt. Doch obwohl es zurzeit fast überall im Tal Matschflächen gibt, übt die ehemalige Sumpffläche weiter im Westen noch immer einen irrationalen Reiz auf die Jungtiere aus.

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Karte


Übersicht

Diëmnar



Ein Heiligtum unserer Mutter Erde

Celydiën ist eine große Insel, die mitten im Nord-Atlantischen Ozean, unterhalb von Grönland, zwischen Kanada/Neufundland und Groß Britanien liegt. Von außen ist sie weder zu sehen, noch scheint sie erreichbar, keinem Seefahrer und auch keinem Forscher ist bewusst, dass diese Insel existiert. Vor vielen Jahrhunderten, als zum ersten und letzten Mal Zweibeiner zufällig auf der Insel strandeten, tauften sie sie auf den Namen „Insel der Wölfe“. Celydiën. Heute gibt es keine Menschen mehr auf Celydiën, nur alte Ruinen zeugen noch von ihrer ehemaligen Präsenz.
Celydiën ist in keiner Weise eine normale Insel, auch wenn jene übernatürliche Macht, durch welche sie existiert mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen ist. Es ist unmöglich die Insel per See zu erreichen, sie wird von dichtestem Nebel umwabert und heftigste Meeresströmungen halten Seefahrer fern. Aber wie sind die Wölfe nach Celydiën gekommen und wie kommen sie noch heute dort hin, wechseln zu einem ganz anderen Ort in der Welt, ohne es überhaupt zu realisieren? Dieses Phänomen bezeichnet man als Nebeltore. Überall auf der Welt sind sie verstreut und führen jeden Wolf, der sie durchquert direkt nach Celydiën. Man kann sie nicht sehen, sie sind nicht als Tore wahrzunehmen und selten wird einem Wolf überhaupt bewusst, dass der Ort um ihn herum plötzlich ein ganz anderer ist. Das Einzige, wodurch sich diese Portale auszeichnen, ist unscheinbarer, dicker Nebel. Und doch wird man nach dem Durchschreiten weder in Amerika, noch in Eurasien, sondern auf Celydiën sein. Die Tore führen direkt in den größten Wald der Insel, den Nebelwald Nearr- sus. Eine dunkle Fläche aus Nadelbäumen, zwischen denen immer ein so dichter, blendend weißer Nebel umher zieht, dass man den Himmel kaum erkennen kann. In genau diesem Wald liegt auch das Tal Diëmnar. Es bildet das Zentrum Celydiëns.

Diëmnar

Diëmnar ist ein Tal, das komplett von einem massiven Gebirgsring eingekesselt ist. Es umfasst ca 4000 km², dabei misst es etwa 70 km von Westen nach Osten und 55 km von Norden nach Süden. Schrittgeschwindigkeit eines erwachsenen Wolfes beträgt etwa 6,5 km/h, im geschürten Trab sind es etwa 13 - 16 km/h. Von Westen nach Osten sind das etwa 5 Stunden Luftlinie (!), von Norden nach Süden etwa 3,5 Stunden.
Diëmnar liegt in einer kaltgemäßigten Klimazone, was bedeutet, dass der Winter die längste Zeit des Jahres ausmacht. Im kältesten Monat können die Temperaturen bis weit unter -15°C fallen und steigen im Sommer selten viel höher als 20°C. Da die Nebeltore alle in den Nebelwald führen, in dessen Mitte dieses Tal liegt, ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Wanderer zuerst nach Diëmnar kommen. Wer auf der Suche nach Seinesgleichen ist, wird den Fährten der Wölfe folgen, die bereits so zahlreich nach Diëmnar gefunden haben.

Der Weg ins Tal

Die Höhle im Nordwesten des Diëmnars ist der einzige Weg, der direkt in das Tal führt. Der Eingang im Nebelwald Nearrsus ist zwar sehr versteckt, doch mit dem Geruchssinn leicht zu entdecken. Schon einige Wölfe wurden in den letzten Jahren durch die Höhle in das Tal geleitet. Es ist ein langer, düsterer Weg durch die Bergkette hindurch und an den meisten Stellen ist der Gang recht schmal. Doch der Weg lohnt sich, nicht wenige Wölfe haben nach diesem langen, bedrückenden Marsch gedacht das Paradies gefunden zu haben.
Sobald das Licht des Ausgangs den Blick auf Diëmnar freigibt, hat man das gesamte Tal vor sich. Vom Ausgang der Höhle aus, kann man auf den Thear Mirrow zur Linken hinunter blicken. Die Bergwiese läuft zu den Pfoten hinab ins Tal und in die Wälder. Bei klarem Wetter kann man von dieser Stelle aus auch sofort sehen, dass die Bergkette wie ein Ring das ganze Tal einkreist. Und in seiner Mitte thront majestätisch der Sanctarum Ceres. Der Weg hinab ins Tal wird als „Bergpass“ bezeichnet. Er ist steil und geht nach wenigen Schritten aus felsigem Boden, Gestrüpp und kleinen Nadelbäumen in einen grünen Pfad über – weiter hinunter in das Herz Diëmnars.

Bergkette

Eine Kette aus Bergen schließt das Tal wie einen Ring ein. Größtenteils zieren Baumgruppen den Fuß des Gebirges, nur an manchen Stellen geht die Bergwiese gleich in Gestein über. Es gibt nur einen Weg, um ins Tal zu gelangen, jener führt durch eine Höhle im Nordwesten Diëmnars. Im Nordosten führt die Bergkette noch ein Stück ins Tal hinein, in diesem Ausläufer befindet sich das Winterquartier des Rudels.

Bergwiesen

An den Gebirgsring und die Baumgruppen schließen gewaltige Wiesen an, die wie die Bergkette, einmal das ganze Tal umrunden. Der Grund ist hier immer noch abfallend, da das Tal in einer Art Senkung liegt.
Im Frühling gleichen diese Wiesen einem Meer aus gelben Blumen. Sie sind der perfekte Ort zum Herumtollen und die Sonne genießen, was einer der Gründe ist, warum sich das Rudel im Frühjahr nur zu gerne dort aufhält. Wenn an manchen Morgen dichter Nebel über dem Tal liegt, ist von den Bergwiesen aus nichts mehr vom See, den Wäldern und Ebenen zu sehen. Nur der Sanctarum Ceres ragt noch aus den Schwaden empor.

Tear Mirrow

Neben dem großen Berg, ist das Erste, was das Tal preis gibt, der große See im Norden. Gewaltig ruht der Tear Mirrow zwischen der Bergkette und Daieshs Wald. Im Schutz des Gebirges liegend ist seine Oberfläche meistens spiegelglatt und still, nur wenn Stürme über Diëmnar hinweg fegen, zerfurcht sich ein Antlitz.

Sanctarum Ceres

In der Mitte des Tals thront der Berg Sanctarum Ceres wie ein riesiger Wächter. Der Krater unterhalb seines Gipfels, welcher nur von Norden aus gesehen werden kann, lässt darauf schließen, dass er vor vielen Tausend Jahren einmal ein Vulkan war. Heute ist im Krater nur noch gefrorenes Wasser, welches im Winter von einer dicken Schneeschicht bedeckt ist. Der Berg wurde von den Wölfen immer als heilig betrachtet und nur wenigen war es erlaubt, ihn überhaupt zu betreten. Der Weg ist beschwerlich, aber es ist möglich bis zum Krater zu gelangen. Auf diesem Weg findet sich auch der Eingang zu einer großen Höhle. Es heißt, der Berg birgt ein großes Geheimnis.

Winterquartier

Im Nordosten des Tales ist der Gebirgsring etwas weitflächiger. Von einem nahezu unergründeten Plateau aus rauscht ein Wasserfall in die Tiefe und läuft als reißender Bach den Berg hinab ins Tal. Neben dem Bach führt der Weg jedoch auch wieder hinauf. Direkt neben dem Wasserfall gibt es eine große Höhle, welche das Rudel als Winterquartier nutzt. Der regnerische Winter 1924 hat dort ein noch weitaus größeres Höhlensystem freigelegt.
Der Platz vor der Höhle ist flach und geräumig, jedoch nicht ganz ungefährlich wegen des Abgrunds, in den der Wasserfall fällt. Im Sonnenschein ist über ihm immer ein Regenbogen zu sehen.

Neenhs und Daieshs Wälder

In Diëmnar gibt es zwei große Wälder, den Nordwald und den Südwald. Der Nordwald (auch Daieshs Wald) besteht aus lauter Espen, Birken und Eichen, was ihm im Herbst ein wunderschönes, hellgoldenes Erscheinungsbild verleiht. Im Südwald (auch Neenhs Wald) hingegen wächst hauptsächlich Feuerahorn und Rotbuche. Er wirkt im Herbst düster und fast blutrot.

Grenzfluss

Der Grenzfluss entspringt im Westen des Tales aus gleich zwei kleinen Quellen, die durch die Bergwiesen fließen und sich zu einem Strom vereinigen. Er läuft genau zwischen Daieshs und Neenhs Wäldern hindurch, was ihm seinen Namen verdankt.

Waldsee

Das östliche Ende des Grenzflusses mündet in einen kleinen Waldsee. Er ist ein weiterer Platz, an dem sich die Wölfe vor allem im Herbst gerne aufhalten. Sein Wasser ist unglaublich klar und zudem ist der See recht flach. Man kann nicht in ihm schwimmen, in der Mitte geht das Wasser den großen Wölfen nur knapp über den Bauch. Dafür eignet sich der Waldsee gut zum Jagen von mittelgroßen Fischen.

Alte Eiche

Abseits der jüngeren Bäume steht am Waldsee eine gewaltige Eiche - der älteste und größte Baum im Tal. Im Sommer spendet er viel Schatten und ist deshalb ein beliebter Sammelpunkt. Die herabgebogenen Zweige sind so gewaltig, dass kletterfreudige Wölfe den Baum mühelos erklimmen können. Zwischen seinen großen Wurzeln verbirgt sich auch ein geräumiger, alter Bau.

Friedensallee

Man sagt, jede Wolfsseele findet nach ihrem Tod ihren Weg in die Friedensallee. Zwischen mächtigen Trauerweiden ruhen sie in der Ewigkeit und im Frühling blühen für sie dann die prächtigsten Wildrosen, des ganzen Tales. Dieser Teil des Tales liegt sehr versteckt zwischen der Bergkette und seinem Ausläufer im Nordosten und ist nur wenigen bekannt. Er hebt sich vor allem durch seine Vegetation vom Rest Diëmnars ab. Eine weitere Besonderheit, die diesem mystischen Ort gebührt wie keinem anderen, sind die Glühwürmchen, die dort oftmals im Spätsommer auftauchen.

Hochplateau

Ein schmales Plateau, an dessen Seiten es sehr steil hinab geht. Es ist den Wölfen erst seit dem Winter 1924 bekannt, sie fanden es beim Erkunden der neuen Höhlengänge. Es liegt auf der Bergkette, direkt über der Rudelhöhle. Etwas weiter im Westen endet es in steilen Klippen. Neben dem Höhlenausgang, der auf das Plateau führt, entspringt ein Bach, der über den Plateaurand hinaus im Nichts verschwindet. Hier befindet sich der Wasserfall. Im Winter gibt es auf dem Plateau nur Schnee, so weit das Auge reicht. Im Frühling offenbart sich felsiger Boden und einige Grasflächeln. Bäume gibt es hier nicht.
Wenn im Tal das Wetter schlecht ist und der Himmel von niedrigen Wolken ganz schwer, offenbart sich hier ein atemberaubender Anblick. Die Ränder des Plateaus verschmilzen mit den Wolken und es entsteht der Eindruck, man würde über den Wolken laufen.